Interaktive Karte enthüllt: So stark sind die Döner-Preise in Berlin gestiegen
Ekkehard ScheelInteraktive Karte enthüllt: So stark sind die Döner-Preise in Berlin gestiegen
Eine neue digitale Karte zeigt die Döner-Preise in Berlin
Mit der Plattform „Berliner Döner-Preise“ lässt sich nachverfolgen, wie die Inflation die Kosten für den beliebten Imbiss in der Hauptstadt in die Höhe treibt – von einst 3,50 Euro auf teilweise über 9 Euro. Das Tool hilft Einheimischen und Touristen alike, erschwingliche Angebote in der Stadt zu finden.
Die Karte funktioniert nach dem Prinzip des Crowdsourcing: Nutzer tragen aktuelle Preise aus Dönerbuden in ganz Berlin ein und bestätigen die Angaben. So entsteht ein Echtzeit-Überblick über die Döner-Preise in den verschiedenen Kiezen.
Während es in Neukölln noch Läden gibt, die einen Döner für nur 3,50 Euro anbieten, kostet das Gericht im Snackbar am Mehringplatz in Kreuzberg – im Fladenbrot mit allen Extras – bereits 7 Euro. Beim Bayram Grill an der Oranienstraße gibt es eine Hähnchen-Gemüse-Variante für 4,99 Euro.
Hinter den steigenden Preisen stehen höhere Lohnkosten, teurere Mieten und gestiegene Zutatenpreise. Der Deutsche Döner-Produzentenverband geht nicht davon aus, dass die Preise in absehbarer Zeit wieder sinken werden.
Die „Berliner Döner-Preise“-Karte veranschaulicht, wie stark die Inflation den Klassiker vom Grill verteuert hat. Sie zeigt günstige Adressen ebenso wie teurere Optionen – und bietet Berlinern so eine praktische Orientierungshilfe in Zeiten schwankender Lebensmittelkosten.






