Hannovers Polizei geht hart gegen Rasen und illegale Fahrzeugumbauten vor
Mia StollHannovers Polizei geht hart gegen Rasen und illegale Fahrzeugumbauten vor
Hannovers Polizei verschärft Kontrollen gegen Verkehrsverstöße
In den vergangenen zwei Wochen hat die Polizei in Hannover gezielt gegen Rasen, illegale Fahrzeugumbauten und rücksichtsloses Fahren vorgegangen. Im Rahmen der Maßnahmen fanden verstärkte Kontrollen am sogenannten "Auto-Freitag" sowie eine Woche zuvor eine spezielle Geschwindigkeitsüberwachungskampagne statt. Zudem setzten die Behörden Ferienfahrverbote durch und überwachten besonders die Sicherheit von Radfahrern in zentralen Stadtgebieten.
834 Tempoverschreitungen in einer Woche Zwischen dem 7. und 13. April konzentrierten sich die Beamten auf Geschwindigkeitsüberschreitungen und registrierten insgesamt 834 Verstöße im Stadtgebiet. Ein Fahrer wurde mit 124 km/h in einer 50er-Zone gemessen. Die Polizei sprach 19 Verwarnungen wegen gefährlichen Verhaltens aus und untersagte drei Autofahrern die Weiterfahrt.
"Auto-Freitag": Fokus auf Tuning, Rasen und illegale Rennen Am 18. April weitete die Zentrale Verkehrsabteilung Hannover die Kontrollen aus – unter anderem auf illegale Fahrzeugumbauten, Straßenrennen und grobe Verkehrsrowdys. 98 Fahrer wurden wegen überhöhter Geschwindigkeit angehalten, bei drei Fahrzeugen waren die Zulassungen abgelaufen, und drei weitere wiesen nicht genehmigte strukturelle Veränderungen auf. Zwei Tage später, bei einer Nachkontrolle der Sonntagsfahrverbote, erwischte die Polizei zwei weitere Lkw, die gegen die Regelungen verstoßen hatten. Bereits an Karfreitag waren auf der A2 zwölf Sattelschlepper mit nicht freigestellten Waren gestoppt worden.
Zudem leitete die Polizeidirektion Hannover Maßnahmen zur Radverkehrssicherheit ein: In der Beneckeallee und der Mielestraße in Lehrte überwachten die Beamten insbesondere das Abbiegeverhalten und die Geschwindigkeit von Lkw. Die Aktionen sind Teil umfassender Verkehrssicherheitskampagnen, darunter die für Ende Dezember 2025 geplante "Aktionswoche Sicherheit im Radverkehr".
Dutzende Sanktionen – weitere Kontrollen angekündigt Die Einsätze führten zu zahlreichen Strafen wegen Verkehrsvergehen. Die Polizei wird die gezielten Kontrollen fortsetzen; weitere Sicherheitsoffensiven sind noch für dieses Jahr geplant. Die Behörden betonen, durch konsequenteres Durchgreifen die Zahl der Verstöße zu senken und die Verkehrssicherheit in der Region nachhaltig zu verbessern.
