Großrazzia in Wolfenbüttel: Vier Lokale durchsucht – gravierende Mängel entdeckt
Ekkehard ScheelGroßrazzia in Wolfenbüttel: Vier Lokale durchsucht – gravierende Mängel entdeckt
Großrazzia in Wolfenbüttel: Vier Betriebe durchsucht – schwere Verstöße aufgedeckt
Letzte Woche rollte eine großangelegte Kontrolle durch Wolfenbüttel, bei der vier Gaststätten – darunter Shisha-Bars, Restaurants und Bistros – ins Visier der Behörden gerieten. Fast 50 Beamte verschiedener Behörden beteiligten sich an der Aktion und deckten dabei zahlreiche Regelverstöße auf. Die Ermittler meldeten schwerwiegende Verstöße, die bereits zu sofortigen Maßnahmen gegen einen der Betriebe führten.
An der gemeinsamen Operation waren die örtliche Polizei, Zollbeamte sowie Vertreter der Stadt und des Landkreises Wolfenbüttel beteiligt. Die Teams prüften die Einhaltung von Hygienevorschriften, Arbeitsrecht, Jugendschutzbestimmungen, Baurecht, Brandschutz sowie Anzeichen für illegales Glücksspiel.
Bei den Durchsuchungen kamen zahlreiche Mängel ans Licht. Die Ermittler stießen auf Hinweise zu Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit und Verstößen im Zusammenhang mit dem Aufenthaltsrecht. Ein Betrieb musste nach der Feststellung gravierender Hygienemängel umgehend und auf unbestimmte Zeit geschlossen werden.
Polizeidirektorin Alena Franke lobte im Nachgang den Erfolg der Aktion. Sie betonte besonders die Wirksamkeit der engen Zusammenarbeit mit den Netzwerkpartnern der verschiedenen Behörden. Für weitere Details zu den Feststellungen steht die Pressestelle der Polizei Wolfenbüttel zur Verfügung.
Die Razzia hat bereits konkrete Konsequenzen: Ein Betrieb wurde wegen der Hygieneverstöße geschlossen. Die Behörden werten weiterhin Beweise zu Steuer-, Arbeits- und Aufenthaltsrechtsverstößen aus. Mit weiteren Schritten ist im Laufe der Ermittlungen zu rechnen.
