27 January 2026, 08:58

Göttingen plant Windkraft-Flächen mit Bürgerbeteiligung bis 2026

Ein Diagramm, das die Stromerzeugung aus Wind und Sonne in Deutschland zeigt, begleitet von Text, der zusätzliche Dateninformationen liefert.

Göttingen plant Windkraft-Flächen mit Bürgerbeteiligung bis 2026

Göttingen entwickelt einen teilräumlichen Flächennutzungsplan mit Schwerpunkt auf Windenergie. Das Ziel ist es, geeignete Standorte für Windkraftanlagen zu identifizieren und diese für die zukünftige Nutzung zu sichern. Oberbürgermeisterin Petra Broistedt betont, dass der Plan einen wichtigen Beitrag zur Klimaneutralität der Stadt leistet.

Die Stadtverwaltung hat einen vorläufigen Entwurf erarbeitet und diesen auf Basis öffentlicher Rückmeldungen angepasst. Zwei Informationsveranstaltungen für die Bürgerinnen und Bürger sind geplant: eine für die westlichen Stadtteile am 24. September und eine weitere für die nordöstlichen und südlichen Bezirke am 29. September.

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Im Anschluss an diese Termine werden die Entwurfsunterlagen online veröffentlicht, sodass Bürgerinnen und Bürger sie einsehen und Stellungnahmen abgeben können. Die Ortsräte der betroffenen Stadtteile wurden bereits einbezogen; in Elliehausen/Esebeck steht die Beratung des Entwurfs für den 7. Oktober an.

Die endgültige Fassung des Plans soll bis 2026 vorliegen. Er wird als zentrale Grundlage für die Entscheidung dienen, wo Windkraftanlagen errichtet werden dürfen. Die Stadt achtet darauf, sowohl öffentliche als auch private Interessen zu berücksichtigen, um eine breite Akzeptanz der Vorschläge zu fördern.

Über den Fortschritt des Verfahrens wird über Telegram und den Dienst Notify informiert. Der digitale Assistent Verwalti unterstützt Bürgerinnen und Bürger dabei, Antworten auf Fragen zu finden und Kontaktdaten abzurufen.

Der Plan schafft klare Rahmenbedingungen für den Ausbau der Windenergie in Göttingen. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bleibt zentral – es gibt weitere Möglichkeiten zur Mitwirkung, bevor die endgültige Version verabschiedet wird. Der Erfolg des städtischen Vorhabens, Klimaneutralität zu erreichen, hängt maßgeblich davon ab, diese Schlüsselstandorte zu identifizieren und zu sichern.