Gewalttäter aus Lüneburg bleibt in Untersuchungshaft nach brutalen Angriffen
H.-Dieter HuhnGewalttäter aus Lüneburg bleibt in Untersuchungshaft nach brutalen Angriffen
Ein 31-jähriger Mann aus Lüneburg sitzt seit einem gewalttätigen Vorfall im Februar in Untersuchungshaft. Der Beschuldigte, der bereits durch wiederholte Straftaten auffällig geworden war, muss sich nun wegen eines Angriffs in der Nähe einer örtlichen Arztpraxis weiteren Anklagepunkten stellen.
Die Ereigniskette begann am 11. Februar, als der Mann vor einer medizinischen Praxis angeblich eine schwere Körperverletzung beging und Sachbeschädigung verursachte. Die Behörden hatten zuvor bereits seine vorbeugende Sicherungsverwahrung durch das Landgericht Lüneburg angeordnet. Nach dem jüngsten Vorfall wurde er zunächst in ein psychiatrisches Krankenhaus zur Begutachtung eingewiesen.
In der Strafakte des Beschuldigten finden sich zahlreiche Delikte in Lüneburg, darunter Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, Bedrohung und Diebstahl. Zudem wurde gegen ihn bereits vor dem Februar-Angriff wegen Körperverletzung ermittelt. Am 23. Februar erließ ein Richter Haftbefehl, mit Verweis auf die jüngste Attacke sowie weitere ungeklärte Straftaten.
Die Ermittlungen zu seinen letzten Handlungen laufen noch. Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass er mit ähnlichen Vorfällen in anderen Teilen Niedersachsens in Verbindung steht. Seine dokumentierten Straftaten beschränken sich auf Lüneburg; bestätigte Fälle aus anderen Regionen liegen nicht vor.
Der Mann wurde inzwischen in eine Justizvollzugsanstalt überstellt, während das gerichtliche Verfahren weiterläuft. Die Behörden prüfen seine Vorstrafenakte im Zusammenhang mit den neuesten Vorwürfen. Der Fall bleibt offen, da die Ermittler weitere Details sammeln.
