Geflüchtete erleben in Neuwied ihr erstes Eishockeyspiel – und sind begeistert
Lidia HartungGeflüchtete erleben in Neuwied ihr erstes Eishockeyspiel – und sind begeistert
Sechs Geflüchtete erleben erstes Eishockeyspiel in Neuwied – Integration durch Sport
Eine Gruppe von sechs Geflüchteten hat kürzlich ihr erstes Eishockey in Neuwied besucht. Die Aktion sollte die Integration durch den lokalen Sport fördern. Der Eishockeyclub Neuwied (EHC) stellte kostenlose Eintrittskarten zur Verfügung und ermöglichte den Neuankömmlingen so, das Spiel live mitzuerleben.
Am Spielort wurden die Geflüchteten von Neuwieds Bürgermeister Peter Jung begrüßt. Der Besuch diente dazu, Brücken zwischen der einheimischen Bevölkerung und Menschen mit Migrationshintergrund zu schlagen. Willi Luttenberger, Vorstandsmitglied im Beirat für Integration und Migration, organisierte den Ausflug und begleitete die Gruppe.
Der EHC überließ die Tickets im Rahmen seines Engagements für mehr Offenheit und Vielfalt. Die Geste zeigt bereits Wirkung: Die sechs Besucher wurden zu begeisterten Fans des Teams. Stadtvertreter signalisierten inzwischen Interesse, ähnliche Projekte künftig zu unterstützen.
Wer sich beteiligen oder näher informieren möchte, kann sich an Willi Luttenberger unter [email protected] wenden.
Die Veranstaltung war ein kleiner, aber wichtiger Schritt, um Geflüchtete in die lokale Eishockeykultur einzubinden. Der Integrationsbeirat plant nun, solche Angebote in ganz Neuwied auszuweiten. Die sechs neuen Fans werden voraussichtlich zu weiteren Spielen zurückkehren – und so ihre erste Begegnung mit dem Verein vertiefen.
