Gebetskreis nach 7:1 – Deutsche und Curaçao-Spieler beten gemeinsam auf dem Platz
Ekkehard ScheelGebetskreis nach 7:1 – Deutsche und Curaçao-Spieler beten gemeinsam auf dem Platz
Nach dem 7:1-Sieg der deutschen Mannschaft schlossen sich die Spieler Felix Nmecha und Jonathan Tah mit Gegnern aus Curaçao zu einem Gebetskreis zusammen. Der Moment fiel durch seine religiöse Prägung und Spontanität auf. Beide Teams zeigten auf dem Platz freiwillig ihren gemeinsamen Glauben.
Kurz nach dem Schlusspfiff versammelten sich die Spieler im Kreis und beteten – unter anderem mit den Worten, dass Jesus durch den Fußball verherrlicht werde. Nmecha erklärte später, die Geste sei ein natürlicher Ausdruck der Dankbarkeit der christlichen Spieler beider Teams gewesen.
Kein Verband, Sponsor oder eine Kampagne hatte das Gebet organisiert. Es handelte sich weder um eine politische Stellungnahme noch um einen gesellschaftlichen Protest. Die Szene unterschied sich damit von anderen, oft sichtbaren Aktionen im Fußball, da sie rein persönlich und religiös motiviert war.
Der Gebetskreis war ein seltenes Zeichen geteilter Glaubensüberzeugung zwischen gegnerischen Mannschaften. Er unterstrich die persönlichen Überzeugungen der beteiligten Spieler und blieb unabhängig von offiziellen Fußballinstitutionen oder äußeren Einflüssen.
