Garbsens 17. Ausbildungsfrühstück stärkt Netzwerk gegen Fachkräftemangel
Lidia HartungGarbsens 17. Ausbildungsfrühstück stärkt Netzwerk gegen Fachkräftemangel
Garbsen veranstaltete kürzlich sein 17. Ausbildungsfrühstück, bei dem rund 40 Vertreter aus lokalen Unternehmen, Bildungseinrichtungen und der Kommunalverwaltung zusammenkamen. Die erstmals am Institut für Mehrphasenprozesse abgehaltene Veranstaltung diente der Auswertung der ersten Berufsorientierungsmesse der Stadt und der Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Ausbildungsträgern.
Das Treffen fand auf dem Campus Maschinenbau statt, wo die Teilnehmer auch das Institut für Mehrphasenprozesse besichtigten. Im Rahmen des Programms informierten sie sich über dessen Forschungstätigkeiten und Arbeitsweise.
Bürgermeister Claudio Provenzano dankte den Ausbildungsbetrieben für ihr anhaltendes Engagement. Er betonte, wie wichtig es sei, junge Menschen für die berufliche Ausbildung zu begeistern, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Zudem hob er die enge Kooperation zwischen der ortsansässigen Industrie und akademischen Einrichtungen hervor.
Das Ausbildungsfrühstück, das seit 2023 zweimal jährlich stattfindet, bietet eine Plattform für Austausch und Vernetzung. Die Organisatoren kündigten an, die erfolgreiche Premiere der Berufsorientierungsmesse mit einer Folgeveranstaltung fortzuführen.
Die Zusammenkunft unterstrich Garbsens Bestrebungen, Unternehmen, Bildungsträger und politische Entscheidungsträger enger zu vernetzen. Eine zweite Berufsorientierungsmesse ist bereits in Planung, um Jugendliche noch stärker für berufliche Perspektiven zu gewinnen. Die Veranstaltung bleibt damit ein zentraler Baustein zur Bewältigung der lokalen Arbeitsmarktherausforderungen.
