Garbsen setzt auf Bürgerbeteiligung gegen Jugendgewalt und für mehr Sicherheit
H.-Dieter HuhnGarbsen setzt auf Bürgerbeteiligung gegen Jugendgewalt und für mehr Sicherheit
Garbsens Präventionsrat reorganisiert seinen Ansatz gegen Jugendgewalt und für mehr lokale Sicherheit
Ein kürzlicher Vortrag von Dr. Susann Prätor, Professorin an der Polizeiakademie Niedersachsen, hat zentrale Risikofaktoren für gewalttätiges Verhalten unter Jugendlichen aufgezeigt. Die Stadt Göttingen will diese Probleme nun mit einer strukturierteren und gemeindeorientierten Strategie angehen.
Der Präventionsrat hat mehrere Faktoren identifiziert, die Jugendgewalt begünstigen – darunter gewaltverherrlichende Männlichkeitsbilder, eine Akzeptanz von Aggression, Schulabbrüche und häusliche Gewalt. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, plant der Rat gezielte Präventionsprogramme, die Risiken frühzeitig mindern sollen, bevor sie eskalieren.
Die Neuausrichtung setzt auf ein bürgerorientiertes Modell: Anwohner:innen und Expert:innen sollen in Arbeitsgruppen zusammenarbeiten. Schwerpunkte liegen auf Sicherheit im öffentlichen Raum, Gewaltprävention für Kinder und Jugendliche, Suchthilfe sowie Präventionsangeboten für ältere Menschen. Der Rat ist überzeugt, dass dieser Ansatz Stuttgart zu einer sichereren und lebenswerteren Stadt macht.
Interessierte können sich auf der Website der Stadt über die Arbeitsgruppen und den Präventionsrat informieren. Für Rückfragen steht die Abteilung Jugend und Integration unter der Telefonnummer (0 51 31) 70 75 71 oder per E-Mail an jugend-und-integration@[Stadtwebsite] zur Verfügung.
Die neue Struktur des Präventionsrats setzt auf direkte Bürgerbeteiligung und fachlich begleitete Initiativen. Durch frühzeitige Risikominimierung und die Einbindung der Bevölkerung in Entscheidungsprozesse hofft die Stadt auf nachhaltige Verbesserungen von Sicherheit und Lebensqualität. Weitere Updates werden über die offiziellen Kanäle veröffentlicht, sobald die Arbeitsgruppen ihre Arbeit aufnehmen.
