09 May 2026, 18:31

Flashmob gegen häusliche Gewalt kehrt 2023 nach Osnabrück zurück

Schwarz-weiß-Fotografie einer Frau, die ein Transparent hält, auf dem steht: "Für die Freiheit der Frauen zu kämpfen ist kein Verbrechen, Suffragetten sollten nicht wie Kriminelle behandelt werden."

Flashmob gegen häusliche Gewalt kehrt 2023 nach Osnabrück zurück

Flashmob gegen häusliche Gewalt kehrt 2023 an Osnabrücks Nikolaiort zurück

Nach pandemiebedingten Abschagen findet die Aktion in diesem Jahr wieder statt. Die Veranstalter setzen nun einen neuen Kurzfilm ein, um die Kampagnenbotschaft bekannter zu machen.

Der Film, in Auftrag gegeben vom Gleichstellungsbüro der Stadt Osnabrück, entstand an markanten Orten der Stadt – darunter der historische Friedensaal im Rathaus. Finanziert wurde das Projekt über die Landesinitiative „Gleichstellung sichtbar machen – CEDAW in Niedersachsen“.

Osnabrücks Stadt- und Landkreis gelten als Modellstandort im Kampf gegen häusliche Gewalt im Rahmen dieses Programms. Die lokale Gleichstellungsbeauftragte Patricia Heller leitete das Filmprojekt mit dem Ziel, Betroffene nicht als ohnmächtige Opfer darzustellen, sondern den Fokus auf kollektiven Widerstand gegen Gewalt zu legen.

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Der Film ist ab sofort auf der Website des Gleichstellungsbüros abrufbar und wird künftig jährlich zum Aktionstag am 14. Februar verbreitet.

Der Flashmob 2023 bringt die Kampagne nach Jahren der Pandemie-Pause zurück in den öffentlichen Raum. Film und Veranstaltung sollen das Thema häusliche Gewalt präsent halten und zu größerer Beteiligung an künftigen Aufklärungsinitiativen motivieren.

Quelle