FDP wählt Kubicki zum neuen Chef und startet in drei Landtagswahlkämpfe
H.-Dieter HuhnFDP wählt Kubicki zum neuen Chef und startet in drei Landtagswahlkämpfe
Die FDP hat am Sonntagabend ihren Bundesparteitag in Berlin beendet. Die Delegierten unterstützten zentrale Anträge und wählten eine neue Führung, darunter einen neuen Bundesvorstand.
Die Partei richtete ihren Blick zudem auf die anstehenden Landtagswahlkämpfe in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin.
Der neue Parteivorsitzende Wolfgang Kubicki setzte sich in der Abstimmung mit 59 Prozent der Stimmen gegen seine Konkurrentin Marie-Agnes Strack-Zimmermann durch. Martin Hagen, der als einziger Kandidat für das Amt des Generalsekretärs antrat, erreichte denselben Wert – eines der schwächsten Ergebnisse in der Geschichte der FDP.
Die Delegierten billigten den Leitantrag „Deutschland neu starten: Ein mutiger Aufbruch für eine erfolgreiche Nation“. Andere vorgeschlagene Änderungen wurden ohne Debatte an die Ausschüsse verwiesen.
Generalsekretär Hagen bezeichnete den Parteitag in seiner Abschlussrede als Erfolg. Er hob bahnbrechende Beschlüsse und die Wahl eines vielfältigen Führungsteams hervor. Die Partei strebt an, in den Umfragen wieder Boden gutzumachen und die Fünf-Prozent-Hürde zu überspringen.
Mit einem neuen Führungsteam und klaren Schwerpunkten für die Landtagswahlen verlässt die FDP Berlin. Die Wahlkampfaktivitäten konzentrieren sich nun auf Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und die Hauptstadt.
Die Beschlüsse und Personalentscheidungen des Parteitags geben der Partei die Richtung für die kommenden Monate vor.






