Falscher Alarm: 14-Jähriger löst Bombendrohung an Goslarer Schule aus
Mia StollFalscher Alarm: 14-Jähriger löst Bombendrohung an Goslarer Schule aus
Eine Bombendrohung am Schulzentrum Goldene Aue in Goslar führte am Dienstag zur Evakuierung von etwa 1.200 Schülerinnen und Schülern. Die Behörden bestätigten später, dass es sich um einen Scherz eines Schülers unter 14 Jahren handelte – eine Straftat kann daher nicht verfolgt werden.
Die Drohung löste einen Großeinsatz aus: Die Polizei ermittelte schnell den Verantwortlichen hinter dem falschen Alarm. Eine umfassende Durchsuchung der Schule ergab keine Sprengstoffe oder gefährlichen Gegenstände, sodass die Schülerinnen und Schüler sicher zurückkehren konnten.
Da der Verdächtige zum Zeitpunkt der Tat noch keine 14 Jahre alt war, ist er nach deutschem Recht nicht strafmündig. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig übernahm zwar den Fall, musste das Verfahren jedoch wegen des Alters des Beschuldigten einstellen. Rechtliche Konsequenzen wird es nicht geben. In jüngster Zeit häufen sich ähnliche Vorfälle, etwa Bombendrohungen in München am 23. Dezember 2025, doch auch dort wurden keine Täterdetails bekannt.
Die Ermittlungen wurden inzwischen offiziell eingestellt. Der Schulbetrieb läuft wieder normal, doch der Vorfall zeigt die rechtlichen Grenzen auf, wenn Minderjährige in solche Straftaten verwickelt sind. Gegen den verantwortlichen Schüler werden keine weiteren Maßnahmen ergriffen.
