Experte fordert politische Bildung für Kinder schon in der Grundschule
Professor: Politische Bildung sollte bereits in der Grundschule beginnen - Experte fordert politische Bildung für Kinder schon in der Grundschule
Ein Professor aus Oldenburg fordert, die politische Bildung bereits in der Grundschule zu beginnen. Themen wie Gerechtigkeit, Krieg oder Kinderrechte werden im frühen Schulalter bisher kaum behandelt. Doch der Experte warnt: Schon lange vor dem ersten Unterricht bilden Kinder Vorstellungen von Macht und Gerechtigkeit aus.
Der Vorstoß kommt zu einer Zeit, in der die Sorge wächst, dass Kinder im Internet zunehmend mit radikalen Ansichten konfrontiert werden. Soziale Medien bringen junge Nutzer oft mit extremen Narrativen in Kontakt, noch bevor sie diese kritisch einordnen können. Der Professor schlägt sogar vor, solche Plattformen für unter 14-Jährige zu sperren, um frühzeitige Einflüsse zu begrenzen.
In Niedersachsen nimmt politische Bildung derzeit nur zwei bis drei Prozent der Unterrichtszeit ein – je nach Schule. Im Mittelpunkt stünden dabei keine Parteipolitik, sondern grundlegende Fragen: Was ist Gerechtigkeit? Warum gibt es Kriege? Themen wie Mitbestimmung, Kinderrechte oder unterschiedliche Lebensentwürfe ließen sich altersgerecht aufbereiten.
Hintergrund des Appells ist ein Anstieg rechtsextremer Einstellungen unter jungen Wählern. Wer bis zur weiterführenden Schule warte, handle möglicherweise zu spät, so der Experte. Demokratie müsse aktiv gelernt und gelebt werden – und dürfe nicht einfach nur bewahrt werden.
Die Debatte zeigt eine Lücke in der frühen Bildung in ganz Deutschland auf. Zwar gibt es keine aktuellen Vergleichsdaten, wie politischer Unterricht an Grundschulen im europäischen Vergleich aussieht, doch der Aufruf spiegelt eine breitere Besorgnis wider: über Extremismus und digitale Einflüsse. Schulen könnten gezwungen sein, zu überdenken, wann und wie sie jüngeren Schülern demokratische Grundwerte vermitteln.
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