Ex-Pfarrer scheitert mit Berufung: Elf Monate Bewährung für 44.000-Euro-Betrug
Mia StollBundesgerichtshof best├Ątigt Bew├Ąhrungsstrafe f├╝r ehemaligen Pastor - Ex-Pfarrer scheitert mit Berufung: Elf Monate Bewährung für 44.000-Euro-Betrug
Ein 66-jähriger ehemaliger evangelischer Pfarrer hat seine letzte Berufung gegen ein Betrugsurteil verloren. Der Bundesgerichtshof bestätigte eine Bewährungsstrafe von elf Monaten, nachdem er die Kirche um über 44.000 Euro betrogen hatte. Der Fall begann mit gefälschten Quittungen und Rechnungen, die er einreichte, um sich zusätzliches Einkommen zu verschaffen.
Der Pfarrer stand zunächst vor dem Landgericht Hildesheim, wo er zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt wurde. Der Bundesgerichtshof hob dieses Urteil jedoch später wegen eines Verfahrensfehlers auf.
In einem neuen Prozess wurde er im Dezember 2024 zu einer Bewährungsstrafe von elf Monaten verurteilt. Das Gericht sprach ihn der Urkundenfälschung und des Betrugs schuldig, nachdem er 44 gefälschte Dokumente eingereicht hatte. Die durch unberechtigte Zahlungen erschwindelte Gesamtsumme belief sich auf 44.524,67 Euro. Während des Verfahrens gestand der Pfarrer seine Taten und erstattete den vollen Betrag zurück. Trotz seiner Kooperation wurde die Berufung gegen das Endurteil abgewiesen, sodass die Strafe nun rechtskräftig ist.
Der ehemalige Pfarrer muss eine elfmonatige Bewährungsstrafe für seine Handlungen verbüßen. Der Fall endet mit der vollständigen Rückzahlung des betrogenen Geldbetrags. Weitere rechtliche Schritte sind nicht mehr möglich.
