14 June 2026, 14:19

EWE und Uniper bauen Wasserstoff-Drehscheibe in Huntorf für grüne Energiezukunft

EWE und Uniper planen den Bau eines Wasserstoff-Drehkreuzes auf dem Huntorf-Gelände in Deutschland

EWE und Uniper bauen Wasserstoff-Drehscheibe in Huntorf für grüne Energiezukunft

EWE und Uniper planen Wasserstoff-Drehscheibe am Standort Huntorf

EWE und Uniper haben Pläne für den Aufbau eines Wasserstoff-Hubs am Standort Huntorf in Deutschland bekannt gegeben. Das Projekt konzentriert sich auf die Erzeugung, Speicherung und den Transport von Wasserstoff mithilfe von erneuerbarer Windenergie. Ziel ist es, Industrie und Mobilität mit einer nachhaltigen Energielösung zu versorgen.

Die beiden Unternehmen werden den Hub gemeinsam entwickeln und dabei auf Unipers Erfahrung im Bereich Elektrolyseanlagen und Wasserstoffvermarktung zurückgreifen. Die bestehende Infrastruktur in Huntorf ermöglicht eine reibungslose Integration der neuen Anlagen. Zudem verfügt Uniper über die notwendige Netzanbindungskapazität, um Elektrolyseure direkt an das Stromnetz anzuschließen.

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Der Standort bietet erhebliches Wachstumspotenzial mit einer möglichen Ausbaustufe von bis zu 300 Megawatt. Diese Kapazität soll vor allem dem Verkauf von Wasserstoff an die Industrie- und Verkehrssektoren dienen. Bereits zur Mitte des Jahrzehnts könnten die ersten Kunden mit Wasserstoff aus dem Projekt beliefert werden.

Ein zentrales Ziel ist die Bewältigung des sogenannten „Dunkelflauten-Problems“, bei dem die Erzeugung erneuerbarer Energien unvorhersehbar schwankt. Zudem könnte der Hub die Nutzung von Wasserstoff in Druckluftspeicher-Kraftwerken (CAES) zur Steigerung der Effizienz erforschen.

Die geplante Wasserstoff-Drehscheibe markiert einen wichtigen Schritt zur Stabilisierung der erneuerbaren Energieversorgung in Deutschland. Sie wird Industrie und Verkehr mit grünem Wasserstoff versorgen und dabei die bestehende Infrastruktur nutzen. Der Zeitplan für erste Lieferungen bis Mitte des Jahrzehnts setzt ein klares Ziel für das Projekt.

Quelle