20 December 2025, 02:50

Empörung wegen Bahnübergänge - Stadtbezirksrat lädt Bahnvertreter ein

Zwei Züge auf parallelen Gleisen mit einem Zaun im Vordergrund, ein Auto auf der Straße rechts, eine Signalleuchte auf einem Pfahl und Gebäude im Hintergrund unter einem Himmel.

Empörung wegen Bahnübergänge - Stadtbezirksrat lädt Bahnvertreter ein

Wut auf Bahnübergänge – Bezirksrat lädt Bahnvertreter vor

CDU, BIBS und FDP im Stadtbezirksrat Wabe-Schunter-Beberbach kritisieren scharf das Verhalten der Bahn und fordern direkten Austausch.

  1. November 2025

Die Frustration im Stadtbezirk Wabe-Schunter-Beberbach wächst: Die anhaltenden Bauarbeiten in Bienrode behindern weiterhin den Verkehr und erschweren die Arbeit von Rettungskräften. Nun haben lokale politische Gruppen formell reagiert und verlangen von der Deutschen Bahn, sich auf der nächsten Ratssitzung zu den langjährigen Verkehrsproblemen zu äußern.

Die Fraktionen von CDU, BIBS und FDP haben für die Sitzung des Bezirksrats am 25. November 2025 einen Antrag eingereicht, mit dem Ziel, die Deutsche Bahn zu verpflichten, an der Diskussion teilzunehmen und Lösungen für die anhaltenden Probleme durch ihre Projekte vorzulegen. Vertreter des Eisenbahnunternehmens wurden eingeladen, ihre Namen wurden jedoch nicht bekannt gegeben.

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Die Kritik an der Deutschen Bahn nimmt zu, da das Unternehmen aus Sicht der Fraktionen zu wenig Initiative zeigt, um die anstehenden Probleme zu lösen – insbesondere beim geplanten Haltepunkt und dem Bahnübergang Anger. Offene Fragen zu diesen Vorhaben lassen Anwohner und Unternehmen im Ungewissen. Besonders besorgniserregend ist die mögliche Gefahr für lokale Arbeitsplätze: Die aktuellen Pläne für den Bahnübergang Anger könnten laut Angaben rund 600 Stellen gefährden. Angesichts der bereits jetzt täglichen Verkehrsbehinderungen fordern die Fraktionen einen sofortigen Dialog, um weitere Schäden für die Gemeinschaft zu verhindern.

Auf der Sitzung am 25. November wird sich zeigen, ob die Deutsche Bahn konkrete Antworten liefert. Sollte das Unternehmen keine Kooperationsbereitschaft zeigen, könnte der Rat den Druck erhöhen, um die lokale Infrastruktur und Beschäftigung zu schützen. Bis dahin warten Anwohner und Unternehmen auf Klarheit, wie die Bahnprobleme gelöst werden sollen.