Eisbären Berlin drehen Playoff-Serie gegen Straubing mit 4:2-Erfolg
Lidia HartungEisbären Berlin drehen Playoff-Serie gegen Straubing mit 4:2-Erfolg
Die DEL-Playoff-Viertelfinals haben eine überraschende Wende genommen: Die Eisbären Berlin setzten sich im dritten Spiel gegen die Straubing Tigers durch. Trotz ihrer Außenseiterrolle feierten die Berliner am 29. März mit einem 4:2-Auswärtssieg einen wichtigen Erfolg und gingen in der Serie mit 2:1 in Führung. Der Triumph gelang vor ausverkauftem Haus im Straubinger Pulverturm-Eisstadion.
Das Spiel begann mit frühem Druck auf beiden Seiten. Lester Lancaster brachte Berlin in der vierten Minute mit 1:0 in Führung, doch Straubing konterte schnell: Michael Connolly glich in der siebten Minute aus.
Anschließend übernahmen die Eisbären das Kommando. Marcel Noebels erhöhte in der elften Minute auf 2:1, Lean Bergmann machte es in der 27. Minute 3:1. Noch vor der Pause setzte Ty Ronning mit dem 4:1 den vorläufigen Schlusspunkt. Straubing gelang zwar im letzten Drittel noch ein Treffer, doch Berlin blieb standhaft.
Dieser Sieg markiert einen entscheidenden Wendepunkt in der Serie. Die Tigers hatten das erste Spiel am 24. März souverän mit 5:1 für sich entschieden. Berlin konterte jedoch mit einem 2:1-Heimerfolg am 27. März und glich die Serie aus. Nun liegen die Außenseiter überraschend mit 2:1 vorn – besonders bemerkenswert, da Straubing in allen fünf vorherigen Playoff-Duellen gegen Berlin stets unterlegen war.
Die Eisbären führen die Best-of-Seven-Serie nun mit 2:1 an. Spiel 4 findet erneut in Straubing statt, wo die Tigers reagieren müssen, um nicht weiter in Rückstand zu geraten. Das Ergebnis hat die Dynamik in diesem hart umkämpften Viertelfinale neu definiert.
