Eintracht Braunschweig kämpft mit dünner Abwehr vor der neuen Saison
Ekkehard ScheelEintracht Braunschweig kämpft mit dünner Abwehr vor der neuen Saison
Eintracht Braunschweig steht vor defensiven Herausforderungen zur neuen Saison. Ein Schlüsselspieler, Andi Hoti, hat sich eine Bänderverletzung im Sprunggelenk zugezogen, während er für die kosovarische Nationalmannschaft auflief. Der Rückschlag stört die Vorbereitungen des Clubs auf die anstehende Spielzeit.
Hoti, der in der letzten Saison als Innenverteidiger und Stammspieler fungierte, verletzte sich während eines Länderspieleinsatzes. Er wird voraussichtlich mehrere Wochen ausfallen, könnte aber Mitte Juli wieder ins volle Mannschaftstraining einsteigen. Das Vorbereitungstrainingslager des Teams in Windischgarsten, Österreich, findet vom 16. bis 23. Juli statt.
Mit Hotis Ausfall sind die defensiven Optionen des Teams begrenzt. Fredrik Jäkel steht weiterhin nicht zur Verfügung, da seine Rückkehr nach einer Verletzung noch ungewiss ist. Aktuell sind nur Lukas Frenkert, Kevin Ehlers und Louis Breunig als einsatzfähige Innenverteidiger verfügbar. Der Abgang von Patrick Nkoh hat die Personaldecke in dieser Position zusätzlich geschwächt.
Der Club hat noch nicht entschieden, ob er weitere defensivspieler verpflichten wird.
Hotis Verletzung hinterlässt bei Braunschweig eine dünne Abwehrreihe. Sein Fehlen in Kombination mit Jäkels unsicherer Fitness setzt die verbleibenden Spieler unter Druck. Die Entscheidung über mögliche Verstärkungen wird maßgeblich beeinflussen, wie gut das Team auf die neue Saison vorbereitet ist.






