21 December 2025, 07:46

Ehefrau absichtlich überfahren: Lebenslange Haft in Niedersachsen

Ein Kraftfahrzeug mit einer Frau in der Nähe.

Ehefrau absichtlich überfahren: Lebenslange Haft in Niedersachsen - Ehefrau absichtlich überfahren: Lebenslange Haft in Niedersachsen

Ehefrau vorsätzlich überfahren: Lebenslange Haft in Niedersachsen

Ehefrau vorsätzlich überfahren: Lebenslange Haft in Niedersachsen

Ehefrau vorsätzlich überfahren: Lebenslange Haft in Niedersachsen

  1. November 2025, 10:04 Uhr

Ein 38-jähriger Mann ist vom Landgericht Oldenburg wegen Mordes verurteilt worden, nachdem er seine Ehefrau in Varel (Niedersachsen) gezielt mit seinem Auto überfahren hatte. Das Gericht verhängte eine lebenslange Freiheitsstrafe – das Urteil folgt auf einen Prozess, in dem die brutale Tat detailliert aufgearbeitet wurde.

Der Vorfall ereignete sich im Mai 2023, als der Angeklagte seine Frau mit einer Geschwindigkeit von 71 km/h erfasste. Sie starb noch am Tatort an ihren schweren Verletzungen. Die Ermittler gingen von Beginn an von Vorsatz aus, weshalb der Mann wegen Mordes und nicht wegen Totschlags angeklagt wurde.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Während des Verfahrens legten die Staatsanwälte Beweise vor, die zeigten, dass der Beschuldigte gezielt auf sein Opfer zugefahren war. Das Gericht wies alle Einwände zurück, wonach es sich um einen Unfall oder eine verminderte Schuldfähigkeit gehandelt haben könnte. Stattdessen folgten die Richter der Argumentation der Anklage, dass es sich um eine vorsätzliche und geplante Tat handelte. Das Urteil steht im Einklang mit einem weiteren, ähnlichen Fall vom 7. Oktober 2023, bei dem derselbe Mann in Varel in eine Menschenmenge gefahren war, dabei zwei Menschen tötete und weitere verletzte. Aus Datenschutzgründen wurde sein Name nicht veröffentlicht.

Nach deutschem Recht ist bei Mord eine lebenslange Freiheitsstrafe zwingend vorgeschrieben. Das Urteil schließt einen Fall ab, der die lokale Gemeinschaft in Varel erschüttert hatte. Der Verurteilte bleibt in Haft – eine vorzeitige Entlassung ist frühestens nach 15 Jahren möglich.