01 May 2026, 04:34

Edenhofer warnt: Neue Ölheizungen gefährden Klimaziele und Wohlstand

Tortendiagramm, das den globalen erneuerbaren Energieverbrauch im Jahr 2008 zeigt, aufgeteilt nach Energiequellen einschließlich fossiler Brennstoffe, Kernenergie, Wasserkraft, Warmwasser, Heizung, Biomasse, Solarenergie, Geothermie und Biokraftstoffe.

Edenhofer warnt: Neue Ölheizungen gefährden Klimaziele und Wohlstand

Der Ökonom Ottmar Edenhofer warnt vor einem Anstieg neuer Öl- und Gasheizungen. Seiner Ansicht nach dürfen kurzfristige Energiekrisen die langfristigen Klimaziele nicht in den Hintergrund drängen. Seine Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Haushalte mit finanziellen Belastungen kämpfen, wenn sie auf sauberere Alternativen umsteigen wollen.

Edenhofer betonte, dass Klimapolitik keine Bürde, sondern ein Weg sei, um langfristige Sicherheit zu gewährleisten und Wohlstand zu schützen. Er kritisierte die Bundesregierung dafür, Klimamaßnahmen nicht sorgfältig genug zu gestalten. Statt Klimapolitik für die Schwierigkeiten der Industrie verantwortlich zu machen, forderte er bessere Planung.

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Er räumte ein, dass Hausbesitzer vor finanziellen Herausforderungen stehen, wenn sie auf Wärmepumpen umsteigen. Um diese erschwinglicher zu machen, schlug er vor, die Stromsteuer zu senken. Ein weiterer Vorschlag war die Einführung einer Abgabe auf neue Öl- und Gasheizungen.

Der Ökonom sagte zudem voraus, dass die jüngsten Preisschübe bei Öl und Gas nicht die letzten gewesen seien. Um den Übergang zu erleichtern, empfahl er, bestehende Förderprogramme für klimafreundliche Heizsysteme beizubehalten und eine Klimadividende einzuführen.

Edenhofers Vorschläge zielen darauf ab, die unmittelbaren Kosten mit den langfristigen Klimavorteilen in Einklang zu bringen. Durch Anpassungen bei Steuern und Subventionen könnten seiner Meinung nach sauberere Heizoptionen zugänglicher werden. Seine Warnungen unterstreichen die Notwendigkeit konsequenter Politik – trotz kurzfristiger Schwankungen auf den Energiemärkten.

Quelle