07 April 2026, 12:37

DWV setzt auf neues Führungsduo für die Wasserstoffwirtschaft der Zukunft

Gelbes wasserstoffbetriebenes Elektroauto vor einem Gebäude mit Absperrpfosten, Bannern, Menschen, Schildern, einer Topfpflanze, Deckenleuchten und Lüftern.

DWV setzt auf neues Führungsduo für die Wasserstoffwirtschaft der Zukunft

Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) kündigt Führungswechsel an

Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) hat Umstrukturierungen in seiner Führungsetage bekannt gegeben. Seit Oktober 2024 setzt der Verband auf ein duales Führungsmodell, in dessen Rahmen zwei neue Persönlichkeiten in den Vorstand berufen wurden. Die Organisation, die mehr als 140 Unternehmen und 350 Einzelmitglieder vertritt, spielt eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der deutschen Wasserstoffwirtschaft.

Im Oktober 2024 führte der DWV das Doppelspitzenmodell ein. Friederike Lassen übernahm ihr Vorstandsamt am 1. November 2024 und folgte damit auf Werner Diwald, der den Verband seit 2014 geleitet hatte. Auch Dr. Bernd Pitschak stieß im Rahmen der Neuaufstellung zum Team, wird den DWV jedoch zum 30. Juni 2026 wieder verlassen.

Andreas Kuhlmann wird am 1. Mai 2026 neuer Geschäftsführer des Verbandes. Zuvor war er als Geschäftsführer der Unternehmensberatung Christ & Company tätig. Kuhlmann betonte die Bedeutung von Wasserstoff für die Energiewende und den Klimaschutz. Den DWV bezeichnete er als eine einzigartige Organisation, die die gesamte Wertschöpfungskette des Wasserstoffs abdecke und als zentraler Ansprechpartner für die Branche diene.

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DWV-Präsidentin Silke Frank unterstrich die Notwendigkeit, den Einfluss des Verbandes in politischen Diskussionsprozessen zu stärken. Ziel sei es, die Interessen der Wasserstoffwirtschaft auf Regierungsebene wirksamer zu vertreten.

Die personellen Veränderungen fallen in eine Phase, in der der DWV seine Rolle in der deutschen Wasserstoffwirtschaft weiter ausbaut. Mit der Berufung Kuhlmanns und dem dualen Führungssystem will der Verband seine Lobbyarbeit intensivieren. Die Organisation bleibt ein wichtiges Netzwerk für Unternehmen und Institutionen aus dem gesamten Wasserstoffsektor.

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