Dröge attackiert Regierung: „Zukunftsblindheit bei Klimaschutz“
H.-Dieter HuhnDröge attackiert Regierung: „Zukunftsblindheit bei Klimaschutz“
Grüne-Fraktionschefin wirft Regierung "Zukunftsblindheit" in Klimapolitik vor
Ankündigung zur Lockerung des EU-Verbots für Verbrenner – Greenpeace-Politikerin übt scharfe Kritik
Die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Katharina Dröge, kritisiert die Pläne der Regierung, das europäische Verbot für Neuzulassungen von Verbrennermotoren aufzuweichen.
Im Gespräch mit dem Sender Phoenix sagte sie am Samstag: "Diese Woche haben wir gesehen, dass die Koalition klar gemacht hat: Klimaschutz ist für uns wirklich keine Priorität."
- November 2025, 11:55 Uhr
Stichworte: Klimawandel, Umweltpolitik, Gesetzgebung, Politik
Katharina Dröge, Fraktionsvorsitzende der Grünen, hat die Klimapolitik der unionsgeführten Bundesregierung scharf angegriffen. Sie wirft der Koalition vor, auf europäischer Ebene zentrale Umweltentscheidungen zu blockieren, während sie im Inland "zukunftsblinde" Maßnahmen vorantreibe.
Gegenüber Journalisten bezeichnete Dröge Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) als "den falschen Kanzler mit der falschen Politik". Die jüngsten Vorhaben – darunter die Pläne zur Abschwächung des EU-weiten Verbots für neue Benzin- und Dieselwagen – zeigten demnach eine "offensichtliche Missachtung des Klimaschutzes", so die Politikerin.
Dröges Kritik unterstreicht die wachsenden Spannungen zwischen den Grünen und der Regierungscoalition in Fragen der Klima- und Energiepolitik. Ihre Äußerungen deuten darauf hin, dass die jüngsten Beschlüsse der Bundesregierung in den kommenden Monaten auf verstärkten Widerstand stoßen könnten. Im Mittelpunkt des Streits steht die Frage, ob Deutschland an seinen Umweltverpflichtungen festhält oder die Regulierung für fossile Industrien lockert.
