17 June 2026, 18:42

Die Linke wird jünger und weiblicher – doch die Zukunft bleibt ungewiss

Linke wächst weniger dynamisch

Die Linke wird jünger und weiblicher – doch die Zukunft bleibt ungewiss

Die Linke verzeichnet deutliche Veränderungen in ihrer Mitgliederstruktur

In den vergangenen zwei Jahren hat die Linke markante Verschiebungen in ihrer Mitgliederbasis erlebt. Die Partei zählt derzeit 126.379 Mitglieder, davon sind fast 45 Prozent Frauen. Diese Entwicklungen fallen in eine Phase, in der sich die Partei auf künftige Debatten und programmatische Neuausrichtungen vorbereitet.

Ende 2022 verfügte die Linke über mehr als 123.000 Mitglieder – mehr als das Doppelte im Vergleich zu früheren Jahren. 2023 stieg die Zahl leicht auf 126.379 an. Allerdings hat sich das Wachstum im Vergleich zu den Vorjahren verlangsamt.

Ein deutlicher Rückgang war nach dem Austritt Sahra Wagenknechts Ende 2023 zu verzeichnen: Die Mitgliederzahl sank damals auf 50.800. Dennoch hat sich die Partei erholt, und Frauen stellen mittlerweile fast die Hälfte der Mitglieder.

2024 lag das Durchschnittsalter der Mitglieder bei 45 Jahren, wobei Frauen 40 Prozent ausmachten. Mittlerweile ist das Durchschnittsalter auf unter 39 Jahre gesunken – die Linke ist damit jünger als andere deutsche Parteien. Die Co-Vorsitzende Ines Schwerdtner hat sich zum Ziel gesetzt, neue Mitglieder in die Diskussionen über die Zukunft der Partei einzubinden. Zudem plant sie, Schulungsprogramme auszubauen und bis 2027 ein neues Grundsatzprogramm zu verabschieden.

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Aktuell hat die Linke 126.379 Mitglieder mit einer jüngeren und geschlechtergerechteren Basis. Die Pläne für ein neues Programm und den Ausbau von Schulungen sollen bis 2027 umgesetzt werden – Maßnahmen, die die künftige Ausrichtung der Partei prägen sollen.

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