Deutsche Nationalmannschaft feiert 7:1-Kantersieg und gewinnt Fans zurück
H.-Dieter HuhnDeutsche Nationalmannschaft feiert 7:1-Kantersieg und gewinnt Fans zurück
Die deutsche Nationalmannschaft feierte einen deutlichen 7:1-Sieg gegen Curaçao in einem jüngsten Spiel. Die Partie verfolgten im Schnitt 24,3 Millionen Zuschauer auf ARD – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum WM-Auftaktspiel 2022 in Katar. Der Erfolg markiert einen Wendepunkt für die Auswahl, die nach vergangenen Kontroversen wieder an öffentlicher Unterstützung gewinnt.
Die Mannschaft stand in der Vergangenheit wiederholt in der Kritik, unter anderem weil Spieler mit Migrationshintergrund pauschal mit Kriminalität in Verbindung gebracht wurden. Journalisten versuchten zudem, Verteidiger Jonathan Tah trotz seiner deutschen Wurzeln als „Fremden“ darzustellen. Solche Vorfälle belasteten das Klima um das Team.
Seit 2023 lenkt Nationalmannschafts-Direktor Rudi Völler den Fokus wieder auf den Fußball. Er führte die traditionelle schwarz-rot-goldene Kapitänsbinde wieder ein, die beim letzten WM-Turnier verboten gewesen war. Die Maßnahme steht symbolisch für den Wiederaufbau von Einheit und nationalem Stolz.
Spieler wie Felix Nmecha und Jonathan Tah gelten als besonders prägnante Vertreter westlicher Werte – stärker noch als manche Teamkollegen. Mannschaftskapitän Joshua Kimmich unterstrich diese Haltung und betonte, das Team wolle Deutschland während des Turniers stolz machen.
Der 7:1-Erfolg gegen Curaçao und die hohe Zuschauerresonanz zeigen das wiedererwachte Interesse an der Nationalelf. Die sportlichen Leistungen und die personellen Weichenstellungen deuten auf ein neu gewonnenes Vertrauen hin. Die öffentliche Unterstützung scheint stärker als in den vergangenen Jahren.
