10 June 2026, 00:51

Deutsche Bahn droht Pünktlichkeits-Kollaps ohne 13-Milliarden-Investition bis 2030

Rail CEO Palla fordert weitere 13 Milliarden Euro für das Schienennetz

Deutsche Bahn droht Pünktlichkeits-Kollaps ohne 13-Milliarden-Investition bis 2030

Die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Evelyn Palla, fordert dringende Investitionen in das deutsche Schienennetz. Ohne eine erhebliche Aufstockung der Mittel werde die Pünktlichkeit der Züge bis 2029 stark einbrechen, warnt sie. Um die gesetzten Ziele zu erreichen, benötigt das Unternehmen bis 2030 mindestens 13 Milliarden Euro zusätzlich.

Pallas Warnung kommt zu einer Zeit, in der die Deutsche Bahn zunehmend Schwierigkeiten hat, die Zuverlässigkeit ihres Betriebs aufrechtzuerhalten. Bei den aktuellen Finanzmitteln werde die Pünktlichkeitsquote bis Ende des Jahrzehnts deutlich unter 60 Prozent liegen – und damit weit hinter dem für 2029 angestrebten Ziel von 70 Prozent zurückbleiben.

Eine Aufstockung um 13 Milliarden Euro würde es dem Konzern ermöglichen, die Pünktlichkeitsvorgabe zu erfüllen. Falls die Bundesregierung diesen Betrag ebenfalls bereitstellt, könnte die Bahn ihre Leistung sogar um weitere fünf Prozentpunkte steigern. Dies würde helfen, die verbleibenden Ziele der Schienenagenda zu erreichen.

Ohne die zusätzlichen Mittel drohen sich Verspätungen und Zugausfälle weiter zu verschärfen. Der Appell der Chefin unterstreicht die wachsende Kluft zwischen den verfügbaren Ressourcen und den Anforderungen an das Netz.

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Die vorgeschlagene Injektion von 13 Milliarden Euro soll den Zugbetrieb stabilisieren und die Pünktlichkeitsstandards sichern. Wird die Finanzspritze bewilligt, ließe sich ein drastischer Rückgang der Zuverlässigkeit in den kommenden sechs Jahren verhindern. Die Entscheidung der Bundesregierung wird darüber entscheiden, ob die Deutsche Bahn ihre Zusagen einhalten kann.

Quelle