31 January 2026, 01:22

Demokratie an Hochschulen: 67. Jahrestagung der Kanzler:innen in Braunschweig diskutiert Zukunftsfragen

Ein detaillierter Grundrissplan der Universität München, der mehrere Räume, Flure, Fenster, Türen und andere Merkmale mit begleitendem Text zeigt, der das Layout beschreibt.

Demokratie an Hochschulen: 67. Jahrestagung der Kanzler:innen in Braunschweig diskutiert Zukunftsfragen

67. Jahrestagung der deutschen Hochschulkanzler:innen findet an der TU Braunschweig statt

Vom 18. bis 19. September 2023 trifft sich die deutsche Hochschulverwaltung zur 67. Jahrestagung an der Technischen Universität Braunschweig (TU Braunschweig). Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung steht das Thema "Hochschulen – Orte der Demokratie", bei dem es darum geht, wie Hochschulen demokratische Werte stärken und offenen Diskurs fördern können.

Die Tagung bringt Verantwortliche zusammen, die für die operativen und strategischen Abläufe der Hochschulen in ganz Deutschland zuständig sind. Auf der Agenda stehen aktuelle Herausforderungen wie geopolitische Spannungen, gesellschaftliche Polarisierung und die Notwendigkeit widerstandsfähiger akademischer Umfelder.

Hochschulkanzler:innen bilden das organisatorische Rückgrat der Universitäten: Sie verwalten Haushalte, Finanzen, Personal, rechtliche Belange und die Infrastruktur. Ihre Arbeit sorgt dafür, dass die Institutionen reibungslos funktionieren – auch unter externem Druck. Der Verband der Hochschulkanzler:innen deutscher Hochschulen, der die Konferenz ausrichtet, dient als zentrales Netzwerk für diese Verwaltungsfachleute und setzt sich für eine effiziente und zukunftsorientierte Hochschulsteuerung ein.

Im Fokus der Veranstaltung steht die Frage, wie Hochschulen als Räume der Freiheit, Verantwortung und demokratischen Auseinandersetzung erhalten bleiben können. Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs betont die Bedeutung der Universitäten als Orte des Pluralismus und kritischen Denkens. Seine Unterstützung unterstreicht das Ziel der Tagung, die Rolle der Hochschulen bei der Gestaltung und Bewahrung der Demokratie zu stärken.

Die gastgebende TU Braunschweig liegt in einer forschungsstarken Region und fördert interdisziplinäre Zusammenarbeit. Die Universität setzt sich für Offenheit und internationale Kooperation ein und geht globale Herausforderungen mit vielfältigem Fachwissen an. Studierende profitieren hier von der Möglichkeit, in verschiedenen Bereichen an Spitzenforschung mitzuwirken.

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Während die inhaltliche Ausrichtung der Konferenz klar ist, liegen noch keine Details zu den konkreten Vertreter:innen der deutschen Hochschulen vor. Üblicherweise nehmen Rektor:innen oder Präsident:innen an solchen Veranstaltungen teil, doch für dieses Jahr wurden noch keine Namen oder Funktionen bestätigt.

Die Tagung endet mit einem Fokus auf praktische Maßnahmen, um Hochschulen als demokratische Institutionen zu festigen. Erwartet werden Diskussionen darüber, wie akademische Einrichtungen widerstandsfähiger gegen politische und gesellschaftliche Druckfaktoren werden können. Die Ergebnisse könnten beeinflussen, wie deutsche Hochschulen in den kommenden Jahren ihre Richtlinien anpassen, um offenen Dialog und akademische Freiheit zu sichern.