Cuxport verschifft zwei Millionensten BMW und rüstet sich für den Brexit
Cuxport verschifft zwei Millionensten BMW und rüstet sich für den Brexit
Cuxport, wichtiger Autoumschlagplatz an der norddeutschen Küste, verschifft zwei Millionensten BMW nach Großbritannien
Der Hafen Cuxport, ein zentraler Knotenpunkt für den Automobiltransport an der Nordseeküste, hat kürzlich seinen zwei Millionensten BMW in Richtung Großbritannien verschifft. Der Meilenstein fällt in eine Phase, in der der Hafen seine Kapazitäten im Vorfeld des Brexits ausbaut, um trotz möglicher Zollverzögerungen reibungslose Abläufe zu gewährleisten. Mit 15 Jahren Erfahrung im Umgang mit Fahrzeugen für den britischen Markt erweitert das Terminal nun seine Infrastruktur, um der künftigen Nachfrage gerecht zu werden.
Der Hafen wird als Joint Venture zwischen der Rhenus Group und den HHLA Container Terminals betrieben und exportiert seit 2004 BMW-Fahrzeuge nach Großbritannien. Im Laufe der Jahre hat Cuxport zudem Lieferungen nach Schweden, Island, Dänemark, Estland und Finnland abgewickelt. Über Europa hinaus bedient der Standort Cuxhaven wichtige Märkte wie Nordamerika, den Nahen Osten, Asien und Afrika und bearbeitet jährlich Hunderttausende Fahrzeuge für Marken wie BMW, Kia, Daimler und Toyota.
Alleine im Jahr 2018 handelte Cuxport rund 200.000 gebrauchtwagen-Exporte und 80.000 Importe ab. Die Schifffahrtsrouten sind gut etabliert: DFDS transportiert bis zu sechsmal pro Woche Autos zum britischen Hafen Immingham, während UECC zweimal wöchentlich Southampton anläuft. Die skandinavischen Volumina werden von K Line betreut, was zuverlässige Verbindungen in der gesamten Region sichert.
Zur Vorbereitung auf den Brexit hat der Hafen den Status eines Zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten (AEO) erworben und nutzt einen elektronischen Datenaustausch (EDI), der an das deutsche Zollabwicklungssystem Atlas angebunden ist. Diese Lösung ermöglicht eine schnellere Abfertigung und verringert das Risiko von Verzögerungen. Trotz politischer Unsicherheiten und eines seit dem Referendum 2016 schwächeren Pfunds hat Cuxport stabile Abläufe aufrechterhalten und plant weiteres Wachstum.
Aktuell laufen Ausbauarbeiten, um die Kapazität des Terminals zu verdoppeln. Lücken zwischen den Liegeplätzen werden geschlossen, um mehr Fläche für den Umgang mit interkontinentalen Volumina zu schaffen. Die Lage des Hafens bietet kurze Umschlagzeiten und ausreichend Stauraum – eine praktische Alternative zu stärker frequentierten europäischen Drehkreuzen.
Dank der jüngsten Modernisierungen und langjähriger Erfahrung ist Cuxport ein widerstandsfähiges Tor für den Automobilhandel. Angesichts des bevorstehenden Brexits sollen die erweiterte Kapazität und die zolltechnisch vorbereiteten Systeme für einen reibungslosen Warenfluss sorgen. Der Hafen bleibt damit eine strategische Wahl für Hersteller, die Fahrzeuge in die und aus der EU transportieren.
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