CDU-Politiker fordern schärfere Einbürgerungsregeln mit längeren Fristen und weniger Mehrstaatigkeit
Lidia HartungCDU-Politiker fordern schärfere Einbürgerungsregeln mit längeren Fristen und weniger Mehrstaatigkeit
Zwei CDU-Politiker haben strengere Regeln für die Einbürgerung in Deutschland vorgeschlagen. Alexander Throm und Roman Poseck fordern längere Mindestaufenthaltszeiten, weniger doppelte Staatsbürgerschaften und schärfere finanzielle Überprüfungen. Ihre Vorschläge zielen darauf ab, das Verfahren selektiver und anspruchsvoller zu gestalten.
Alexander Throm setzt sich dafür ein, die reguläre Mindestaufenthaltsdauer von fünf oder sechs Jahren wieder auf acht Jahre zu verlängern. Zudem schlägt er vor, die grundsätzliche Zulässigkeit der doppelten Staatsangehörigkeit abzuschaffen. Nach seinem Plan müssten Antragstellende vor der Einbürgerung eine Niederlassungserlaubnis vorweisen sowie 60 Monate in die Rentenversicherung eingezahlt haben.
Throm regt außerdem an, Personen mit geschütztem Status – etwa Geflüchtete – von der Einbürgerung auszuschließen. Sein Fokus liegt darauf, dass Bewerberinnen und Bewerber strengere finanzielle und rechtliche Voraussetzungen erfüllen, bevor sie die Staatsbürgerschaft erhalten.
Roman Poseck teilt die Bedenken gegenüber der doppelten Staatsangehörigkeit und argumentiert, diese erschwere die Integration. Seiner Meinung nach mindert die Zulassung mehrerer Nationalitäten die Verbundenheit mit der deutschen Staatsbürgerschaft. Poseck plädiert dafür, Mehrstaatigkeit nur in Ausnahmefällen zu gestatten. Beide Politiker betonen die Notwendigkeit einer gründlichen Prüfung jedes Einbürgerungsantrags.
Die Vorschläge würden die Aufenthaltsanforderungen verlängern, die finanziellen Kontrollen verschärfen und die doppelte Staatsbürgerschaft einschränken. Würden sie umgesetzt, kämen weniger Menschen für die deutsche Einbürgerung infrage. Zudem würde die Zahl der Inhaber mehrerer Pässe sinken.






