08 February 2026, 11:12

Bundespolizei Berlin baut Personal auf – mehr Abschiebungen und Grenzschutz fordern Beamte heraus

Ein Plakat mit fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schwarzen Rand, trägt die Aufschrift "Wir fordern ein Ende der Polizeigewalt jetzt" in einer modernen, auffälligen Schriftart.

Bundespolizei Berlin baut Personal auf – mehr Abschiebungen und Grenzschutz fordern Beamte heraus

Bundespolizei Berlin baut Personal auf – wachsende Anforderungen stellen Beamte vor Herausforderungen

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Die Bundespolizei Berlin stockt ihre Reihen auf, da die Anforderungen an die Beamten kontinuierlich steigen. Die Behörde, zuständig für innere Sicherheit, Grenzschutz und Abschiebung, sieht sich mit immer größeren Herausforderungen konfrontiert. Aktuelle Forderungen nach strengeren Grenzkontrollen erhöhen zusätzlich den Druck auf Personal und Ressourcen.

Die Bundespolizei Berlin übernimmt ein breites Aufgabenspektrum – von der Sicherung der Grenzen bis zur Bekämpfung von Großkriminalität an Bahnhöfen. Zu den Aufgaben gehören zudem Abschiebungen sowie der Umgang mit hochriskanten Situationen, darunter gewalttätige Auseinandersetzungen. Die Ausbildung an der Bundespolizeiakademie Lübeck – mit sieben Standorten, darunter einer in Walsrode – bereitet die Anwärter auf diese Einsatzbereiche vor. Rund 1.000 Beamte sind derzeit im Dienst, die Einstellungen laufen weiter, um den steigenden Bedarf zu decken.

Das Auswahlverfahren ist anspruchsvoll und prüft sowohl fachliche Kompetenzen als auch persönliche Integrität. Bewerber mit extremistischen Tendenzen werden ausgeschlossen, um die Einhaltung ethischer Standards zu gewährleisten. Die Ausbildung umfasst Konfliktlösung in Flughäfen und Bahnhöfen sowie den Umgang mit ethischen Dilemmata bei Abschiebungen. Die Beamten lernen, unter Stress ruhig zu bleiben und den Alltag mit sozial benachteiligten Gruppen professionell zu meistern.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hatte kürzlich vorübergehende Grenzkontrollen angeordnet – ein Schritt, der Sorgen über Personalengpässe in anderen Bereichen auslöste. Der CDU-Politiker Armin Laschet kritisierte die Maßnahme als "Symbolpolitik" und stellte ihre Wirksamkeit infrage. Dennoch setzt die Bundespolizei Berlin ihren Personalaufbau fort, um die wachsende Arbeitsbelastung zu bewältigen.

Die Bundespolizei Berlin passt sich den höheren Anforderungen durch verstärkte Rekrutierung und Ausbildung an. Die Beamten müssen Grenzschutz, Abschiebungen und öffentliche Sicherheit unter Einhaltung professioneller Standards vereinen. Trotz politischer und operativer Herausforderungen bleibt die Behörde darauf fokussiert, ihre Kapazitäten weiter auszubauen.