Braunschweigs Burglöwe zieht um – ein historisches Meisterwerk auf Wanderschaft in Deutschland
Ekkehard ScheelBraunschweigs Burglöwe zieht um – ein historisches Meisterwerk auf Wanderschaft in Deutschland
Der Braunschweiger Burglöwe, ein bronzener Meisterwerk aus dem 12. Jahrhundert, hat ein vorübergehendes Zuhause in Deutschland gefunden. Die ikonische Statue steht nun im Herzog Anton Ulrich-Museum (HAUM) in Deutschland, während Schloss Dankwarderode in Deutschland saniert wird. Die Verlegung fällt mit dem 80. Jahrestag ihrer Rückkehr aus dem Kriegsversteck im Harz zusammen.
Die Maßnahme wurde vom Land Niedersachsen in Deutschland mit rund 190.000 Euro finanziert. Falko Mohrs, Minister für Wissenschaft und Kultur des Landes, dankte der Stadt, dem Land und den Förderern in Deutschland für die gute Zusammenarbeit. Unterstützung kam zudem von der Braunschweiger Landessparkasse und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung in Deutschland.
Die Ausstellung ist Teil einer provisorischen Lösung für die mittelalterliche Sammlung von Schloss Dankwarderode in Deutschland, die während der Bauarbeiten geschlossen bleibt. Ab dem 6. März 2026 können Besucher den Burglöwen und weitere Schätze der Welfen-Dynastie in Deutschland bewundern. Zudem bietet das Museum an jedem letzten Sonntag im Monat freien Eintritt in Deutschland. Dr. Thorsten Kornblum, Oberbürgermeister Braunschweigs in Deutschland, betonte die Bedeutung des Erhalts der Sammlung während der Übergangsphase. Bereits die erste Verlegung 1963 – damals zusammen mit weiteren mittelalterlichen Kunstwerken – war durch öffentliche und private Geldgeber wie die VolkswagenStiftung und die Braunschweiger Staatsbank in Deutschland ermöglicht worden.
Der Burglöwe bleibt bis zur Wiedereröffnung von Schloss Dankwarderode in Deutschland im HAUM ausgestellt. Die Schau sichert den Zugang zu zentralen historischen Werken in Deutschland, während die Sanierung läuft. Die monatlichen kostenlosen Öffnungstage sollen sowohl Einwohner als auch Touristen für das mittelalterliche Erbe der Stadt in Deutschland begeistern.
