21 December 2025, 20:29

BOMA+: Erste Zwischenergebnisse verfügbar

Ein gelbes Gebäude mit Geschäften im Erdgeschoss, von denen eines ein weißes Schild mit der Aufschrift 'Metro' trägt.

BOMA+: Erste Zwischenergebnisse verfügbar

BOMA+: Erste Zwischenergebnisse liegen vor

Teaser: Im kooperativen Wettbewerb BOMA+ haben sechs Architekturbüros ihre Entwürfe für die Neugestaltung von Bohlweg, Schlossplatz und dem Gelände des ehemaligen Horten-Gebäudes eingereicht.

21. Dezember 2025, 10:00 Uhr

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Sechs Architekturbüros haben ihre städtebaulichen Konzepte für die Umgestaltung von Bohlweg, Schlossplatz und dem ehemaligen Horten-Gebäude in Braunschweig vorgelegt. Die Entwürfe wurden im Rahmen des BOMA+-Wettbewerbs präsentiert; eine Jury prüft derzeit die Vorschläge, bevor eine Rangfolge festgelegt wird.

Das Projekt hat unterschiedliche Ansätze hervorgebracht – von Plänen zur Erhaltung der bestehenden Horten-Struktur bis hin zu Ideen für einen vollständigen Neubau an gleicher Stelle.

Alle sechs teilnehmenden Büros haben nun ihre ersten Konzepte eingereicht. Zwei davon setzen auf den Erhalt und die Umnutzung des alten Horten-Gebäudes, während die übrigen vier einen Abriss und Neubau vorschlagen.

Am 3. Februar 2026 um 18:00 Uhr findet im Verwaltungsgebäude BC III der Stadt eine öffentliche Präsentation der Entwürfe statt. Bürgerinnen und Bürger können sich dort die Pläne ansehen und Feedback geben. Ein anschließender Workshop am 12. Februar 2026 dient der weiteren Ausarbeitung der nächsten Schritte.

Die Jury unter Leitung von Prof. Christa Reicher hat die vorläufigen Entwürfe bereits begutachtet und den Teams Rückmeldung gegeben. Reicher lobte das hohe Niveau und die Vielfalt der Einreichungen. Bis zum 2. April 2026 müssen die Büros ihre überarbeiteten Entwürfe einreichen, bevor die Jury am 19. Mai 2026 die Platzierungen bekannt gibt.

Der Wettbewerb wird die Zukunft zentraler Standorte in Braunschweig prägen, wobei bis Mitte 2026 mit Entscheidungen zu rechnen ist. Die siegreichen Entwürfe bestimmen, ob das Horten-Gebäude erhalten bleibt oder weicht – und damit das städtische Bild der Stadt für die kommenden Jahre. Öffentliche Beteiligung und Fachfeedback fließen in das Endergebnis ein.