20 February 2026, 19:18

Betrunkener Kapitän mit 0,2 Promille auf dem Mittellandkanal gestoppt

Ein Polizeiboot fährt schnell über Wasser mit einer Person darin, mit einer Brücke, Bäumen, Polen, Fahrzeugen, Gras und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Betrunkener Kapitän mit 0,2 Promille auf dem Mittellandkanal gestoppt

Schiffskapitän mit Alkoholpegel von fast 0,2 Promille auf dem Mittellandkanal gestoppt

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Am 18. Februar 2026 wurde ein 66-jähriger Bootskapitän vom Mittellandkanal entfernt, nachdem er durch unberechenbares Verhalten aufgefallen war. Die Behörden griffen ein, nachdem Meldungen über gefährliche Manöver eingingen, was zu sofortigen Ermittlungen führte. Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit auf der Wasserstraße auf.

Die ungewöhnlichen Handlungen des Kapitäns waren zunächst einem anderen Eiskapitän aufgefallen. Obwohl der Mann Anker geworfen hatte, setzte das Schiff seine Fahrt fort, statt wie vorgeschrieben anzulegen. Beamte sicherten das Boot an einer Kontrollstelle und nahmen den Mann in Gewahrsam.

Später durchgeführte Tests ergaben einen Blutalkoholspiegel von fast 0,2 Promille – deutlich über dem gesetzlichen Grenzwert. Sein Führerschein wurde sofort eingezogen, und ihm wurde untersagt, die Reise fortzusetzen. Ein weiterer Bluttest soll den genauen Alkoholwert bestätigen.

Dem Kapitän drohen nun Anklagen wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs sowie mehrfacher Verstöße gegen die Binnenschifffahrtsvorschriften. Die Ermittler prüfen zudem, ob der schleifende Anker Schäden am Kanalkörper oder an unterirdischen Versorgungsleitungen verursacht hat.

In den vergangenen fünf Jahren gab es auf diesem Abschnitt des Mittellandkanals nur wenige Zwischenfälle. Offizielle Aufzeichnungen verzeichnen seit 2021 lediglich drei kleinere Kollisionen, bei denen niemand verletzt wurde. 2023 wurden Sicherheitsmaßnahmen wie verstärkte Patrouillen, bessere Beleuchtung und verpflichtende Schulungen für Kapitäne eingeführt, um solche Vorfälle zu verhindern.

Der Fall wird weiterhin untersucht, wobei die Behörden mögliche Schäden an der Infrastruktur prüfen. Die Entziehung des Führerscheins bleibt bis zu weiteren rechtlichen Schritten in Kraft. Der Vorfall stellt einen seltenen, aber schweren Verstoß gegen die Sicherheitsprotokolle auf der Wasserstraße dar.