Betrunkener 19-Jähriger zerstört ICE-Oberleitung in Hannover-Kleefeld
Lidia HartungBetrunkener 19-Jähriger zerstört ICE-Oberleitung in Hannover-Kleefeld
Schwerer Verkehrsunfall in Hannover-Kleefeld: Betrunkener Fahrer verursacht Zugschäden
Am 13. September 2025 ereignete sich in Hannover-Kleefeld ein schwerer Verkehrsunfall, nachdem ein 19-jähriger Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte. Der Unfall richtete erhebliche Schäden an und führte zu Behinderungen im Schienenverkehr, doch glücklicherweise wurden keine Personen verletzt. Die Polizei hat Ermittlungen zu den genauen Umständen des Vorfalls eingeleitet.
Nach ersten Erkenntnissen kam der junge Fahrer mit einem Peugeot von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Betonklotz. Durch den Aufprall wurden Trümmerteile in eine Oberleitung geschleudert, wodurch ein vorbeifahrender ICE-Zug beschädigt wurde. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich etwa 900 Fahrgäste an Bord, die jedoch unverletzt blieben.
Bei einer Atemalkoholmessung wurde bei dem Fahrer ein Wert von 1,02 Promille festgestellt. Daraufhin wurde ihm der Führerschein sofort entzogen. Die Ermittler prüfen nun mögliche Strafvorwürfe, darunter die Gefährdung des Straßenverkehrs durch Alkoholkonsum sowie die gefährliche Beeinträchtigung des Bahnbetriebs. Die Schadenssumme wird auf rund 120.000 Euro geschätzt. Die Polizei bittet Zeugen des Unfalls, sich bei der Verkehrsunfallaufnahme Hannover unter der Nummer 0511 109-1888 zu melden.
Dem Fahrer drohen nach dem Vorfall rechtliche Konsequenzen; sein Führerschein wurde bereits eingezogen. Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden das volle Ausmaß der Schäden bewerten und weitere Beweise sammeln. Aussagen von Zeugen könnten zusätzliche Aufklärung über den Hergang des Unfalls liefern.
