09 March 2026, 16:33

"Besser streiten für die Zukunft": Wie ein neues Buch Klimadebatten revolutioniert

Ein Plakat mit Text und Logo, auf dem steht: "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen bis 2030 um etwa eine Gigatonne."

"Besser streiten für die Zukunft": Wie ein neues Buch Klimadebatten revolutioniert

Ein neues Buch mit dem Titel "Besser streiten für die Zukunft" wird die Art und Weise infrage stellen, wie über den Klimawandel diskutiert wird. Ende Januar im Hanser Verlag erschienen, nimmt es die 20 häufigsten Ausreden unter die Lupe, die in Klimadebatten vorgebracht werden. Die Mitautorin Kirsten Meyer, Professorin für Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin, wird das Werk auf der Leipziger Buchmesse in einer vom FUTURZWEI-Studio veranstalteten Diskussion vorstellen.

Das Buch seziert gängige Rechtfertigungen, die Klimaschutzmaßnahmen verzögern – von Bequemlichkeitsargumenten über blinden Glauben an Marktlösungen bis hin zu Ohnmachtsgefühlen. Statt solche Aussagen pauschal abzulehnen, analysieren die Autor:innen sie mit strukturierter Logik, um ihre Stichhaltigkeit zu prüfen.

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Kirsten Meyer forscht zu Zukunftsethik, Klimaethik und Bildungsphilosophie. Ihre Expertise prägt den Ansatz des Buches, das sich mit fehlerhaften, aber hartnäckigen Argumenten auseinandersetzt. Die Diskussion auf der Leipziger Buchmesse wird moderiert von Peter Unfried, Chefreporter und Chefredakteur von FUTURZWEI, der zudem als Kolumnist und Autor tätig ist.

Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit zu erkunden, wie klareres Denken die öffentliche Debatte verändern könnte. Indem schwache Ausflüchte entlarvt werden, wollen die Autor:innen den Weg für produktivere Gespräche über Klimaverantwortung ebnen.

Das Buch erscheint zu einer Zeit, in der Klimadebatten oft in sich wiederholenden Ausreden steckenbleiben. Seine Veröffentlichung und die begleitende Diskussion auf der Leipziger Buchmesse liefern Werkzeuge, um solche Argumente kritischer zu bewerten. Leser:innen und Teilnehmer:innen erhalten Methoden an die Hand, um unreflektierte Behauptungen in Zukunftsdiskussionen zu hinterfragen.

Quelle