Berlin-Mitte plant nachhaltiges Wohnviertel mit 360 Wohnungen an der Holwedestraße
Mia StollBerlin-Mitte plant nachhaltiges Wohnviertel mit 360 Wohnungen an der Holwedestraße
Berliner Holwedestraße steht vor großem Wandel: Nachhaltiges Wohnviertel mit 360 Wohnungen geplant
Der Bezirk Berlin-Mitte hat am 28. Oktober grünes Licht für einen neuen Bebauungsplan gegeben, der das Gebiet um die Holwedestraße grundlegend verändern wird. Entstehen soll ein zukunftsweisendes Wohnquartier mit bis zu 360 Wohnungen, begrünten Freiflächen und aufgewerteten öffentlichen Angeboten entlang der Okeraue.
Im Mittelpunkt des Konzepts steht die Verbindung von modernem Wohnen mit ökologischer Nachhaltigkeit. Geplant sind begrünte Dächer, Solaranlagen und Systeme zur Versickerung von Regenwasser. Offene Grundrisse und Innenhöfe sollen im Sommer für natürliche Kühlung durch die Nähe zur Oker sorgen.
Das Quartier wird 300 bis 360 Wohneinheiten umfassen, davon mindestens 30 Prozent geförderter Wohnraum und 10 Prozent im mittleren Preissegment. Ein zentraler Mobilitätshub bündelt Parkflächen und erleichtert so ein autofreies Leben für die Anwohner:innen.
Eine grüne Achse verbindet die Innenhöfe mit der Okeraue und bietet Spielbereiche sowie einen erweiterten Wanderweg. Bestandsgebäude bleiben erhalten, ergänzt durch einen neuen Platz mit kleinen Läden, Cafés und einer Kita.
Vom 6. November bis 8. Dezember können Bürger:innen die Planunterlagen einsehen und Stellungnahmen abgeben. Das Bezirksamt Berlin-Mitte wird die Anregungen prüfen, bevor der Bebauungsplan für die verbindliche Beschlussfassung finalisiert wird.
Ziel des Projekts ist es, Wohnraumbedarf mit ökologischen und sozialen Ansprüchen in Einklang zu bringen. Nach der Genehmigung soll das Quartier nachhaltiges Wohnen, attraktive öffentliche Räume und eine bessere Anbindung an die Okeraue bieten. Die endgültigen Entscheidungen fallen nach der Bürgerbeteiligung und der abschließenden Prüfung durch den Ausschuss.
