27 March 2026, 06:29

Bergische Kommunen bündeln Kräfte für bessere Seniorenpolitik und Barrierefreiheit

Ein Diagramm mit der Überschrift "community accountability" mit drei miteinander verbundenen Kreisen um einen zentralen Kreis, alles in hellen Farben, mit fetter Schrift.

Bergische Kommunen bündeln Kräfte für bessere Seniorenpolitik und Barrierefreiheit

Vertreter aus fünf bergischen Kommunen trafen sich kürzlich, um über die Herausforderungen älterer Einwohner zu beraten. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Verbesserung des selbstständigen Lebens und der Ausbau von Unterstützungsnetzwerken. Die Teilnehmer vereinbarten, weiterhin eng in der Seniorenpolitik zusammenzuarbeiten.

Aus Radevormwald, Mettmann, Haan, Remscheid und Solingen berichteten die Delegierten über die lokale Situation. Viele der angesprochenen Probleme waren in der gesamten Region auffällig ähnlich – von Barrierefreiheitshindernissen bis hin zu finanziellen Sorgen.

Ein zentrales Thema war die barrierefreie Gestaltung öffentlicher Räume. Zudem wurde der Bedarf an sowohl digitalen als auch klassischen Zahlungsmöglichkeiten diskutiert, um älteren Menschen die Bewältigung des Alltags zu erleichtern. Die Bedeutung der Seniorenbeiräte wurde als entscheidend hervorgehoben, um die Verbindung zwischen Kommunalverwaltung und den Bedürfnissen der Bürger zu stärken.

Radevormwald stellte ein großes Projekt vor, bei dem derzeit rund 3.000 ältere Menschen befragt werden. Die Ergebnisse sollen die künftige Ausrichtung von Unterstützungsangeboten prägen. Unterdessen wurde Jürgen Axel Seeh damit beauftragt, den nächsten Bergischen Seniorentag zu organisieren, der im April 2028 in Wuppertal unter dem Motto "Prävention" stattfinden soll.

Die Runde blickte auch auf erfolgreiche Projekte aus anderen Regionen. In Bochum bildet die Initiative #WEGEweisend ehrenamtliche Begleiter aus, die Senioren dabei helfen, aktiv zu bleiben, Einsamkeit zu bekämpfen und finanzielle Fragen zu klären. Das Genfer Seniorennetzwerk veröffentlichte 15 Empfehlungen mit 20 Handlungsvorschlägen für Gemeinden, die Koordination, Teilhabe, Isolation und Alltagsunterstützung abdecken. Weitere Programme wie PAKT in Nordrhein-Westfalen und PräSenZ in Baden-Württemberg setzen auf präventive Hausbesuche, um die Selbstständigkeit zu fördern. Das EVG-Projekt "Digitale Teilhabe" zielt zudem darauf ab, die digitalen Kompetenzen älterer Menschen zu stärken.

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Die Bergische Runde bestätigte ihr nächstes Treffen für den 21. Mai 2026 und bekräftigte ihr Engagement, Ideen auszutauschen und die Politik in der Region abzustimmen. Die Diskussionen fließen in die laufenden Bemühungen ein, die Lebensqualität älterer Bürger zu verbessern. Die Kommunen wollen die Umfragedaten und Best-Practice-Beispiele nutzen, um ihre Strategien weiterzuentwickeln. Künftige Treffen werden die Fortschritte bei Barrierefreiheit, Unterstützungsnetzwerken und präventiven Maßnahmen bis zum Seniorentag 2028 begleiten.

Quelle