Ashura-Marsch in Berlin-Mitte endet friedlich trotz Hitze und Auflagen
Lidia HartungAshura-Marsch in Berlin-Mitte endet friedlich trotz Hitze und Auflagen
Am Vortag fand im Berliner Bezirk Mitte der sogenannte Ashura-Marsch statt. Die Veranstaltung erreichte mit rund 600 Teilnehmenden ihren Höhepunkt und verlief durchgehend friedlich.
Die Demonstration startete am Berliner Dom und führte über die Route Unter den Linden, Charlottenstraße, Französische Straße und Markgrafenstraße bis zum Gendarmenmarkt. Die Polizei untersagte eine geplante symbolische Darstellung, bei der Kinder mit Bändern aneinandergebunden werden sollten.
Weder in Sprechchören, Reden, Transparenten noch auf Fahnen gab es strafbare Inhalte, und es wurden keine IS-Symbole gezeigt. Der Veranstalter willigte später ein, geplante Zwischenreden zu streichen, um den Teilnehmenden die Möglichkeit zu geben, sich im Schatten auszuruhen und Wasser zu trinken.
Aufgrund der hohen Temperaturen mussten mehrere Personen wegen kreislaufbedingter Hitzeprobleme medizinisch versorgt werden. Im Zusammenhang mit der Kundgebung wurden keine Straftaten registriert. Gegen 20:30 Uhr endete die Veranstaltung, als die Teilnehmerzahl allmählich zurückging.
Der Ashura-Marsch verlief ohne Zwischenfälle. Sanitätsteams behandelten mehrere Teilnehmende wegen Hitzschlags. Die Polizei bestätigte, dass es während der Demonstration keine strafbaren Handlungen oder verbotenen Symbole gab.
