ASD-Konferenz: Warum Schulen bei Gewaltprävention nicht allein gelassen werden dürfen
H.-Dieter HuhnASD-Konferenz: Warum Schulen bei Gewaltprävention nicht allein gelassen werden dürfen
ASD-Herbstkonferenz: ‘Schulen können Gewaltphänomene nicht allein lösen‘
OLDENBURG. Der Allgemeine Schulleiterverband Deutschland (ASD) hat in Oldenburg seine Herbstkonferenz abgehalten – mit einem Schwerpunkt auf dem Thema Gewalt an Schulen sowie die Verbesserung von Führungsstrategien. Fachleute und Pädagog:innen tauschten sich über Forschungsergebnisse, Initiativen und praktische Lösungsansätze aus.
Auf der Konferenz präsentierte Prof. Dr. Andreas Beelmann Erkenntnisse zu psychosozialen Belastungsfaktoren und Radikalisierungsrisiken bei Schüler:innen. Seine Studien unterstreichen die Dringlichkeit zielgerichteter Präventionsprogramme, um Gewalt an Schulen einzudämmen.
Die Tagung endete mit einem gemeinsamen Bekenntnis zur Stärkung der Schulsicherheit und zur Weiterentwicklung von Führungsstrukturen. Initiativen wie der ‘Freiräume-Prozess Niedersachsen‘ und die Forschungsergebnisse Beelmanns sollen künftig als Leitlinien dienen. In den kommenden Monaten werden von den Schulen abgestimmtere Vorgehensweisen erwartet.
