30 June 2026, 22:21

Arbeitsmarkt in Bremen und Niedersachsen: Rückgänge und Zuwächse im Vergleich

Arbeitslosigkeit in Niedersachsen und Bremen leicht gesunken im Juni

Arbeitsmarkt in Bremen und Niedersachsen: Rückgänge und Zuwächse im Vergleich

Arbeitsmarkt in Bremen und Niedersachsen zeigt gemischte Entwicklungen

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In den vergangenen Monaten präsentierte sich der Arbeitsmarkt in Bremen und Niedersachsen mit unterschiedlichen Trends. Sowohl Unterbeschäftigung als auch Arbeitslosenzahlen veränderten sich, während die Beschäftigtenzahlen sowohl Zuwächse als auch Rückgänge verzeichneten. Die regionalen Daten spiegeln anhaltende Verschiebungen auf dem Arbeitsmarkt wider.

In Bremen ging die Unterbeschäftigung im April im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent zurück und lag bei 52.607 Personen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten belief sich auf 347.500 – ein Rückgang um 800 gegenüber dem Vorjahr. Bis Juni sank die Arbeitslosigkeit in der Stadt auf 42.090 (Mai: 42.454), wobei die Arbeitslosenquote auf 11,1 Prozent fiel.

Niedersachsen verzeichnete hingegen ein anderes Bild: Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stieg im April um 8.700 auf 3.162.900 Personen. Gleichzeitig nahm die Unterbeschäftigung um 0,5 Prozent zu und erreichte 329.550 Betroffene. Die Arbeitslosenzahl reduzierte sich bis Juni auf 270.449 (Mai: 271.864), während die Quote stabil bei 6,0 Prozent blieb.

Johannes Pfeiffer, Leiter der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, betonte, dass der Arbeitsmarkt derzeit eine tiefgreifende Umstrukturierung durchläuft. Treibende Kräfte seien dabei unter anderem künstliche Intelligenz, geopolitische Herausforderungen, demografische Veränderungen und der Fachkräftemangel.

Während Bremen Rückgänge bei Unterbeschäftigung und Arbeitslosigkeit verzeichnete – bei leicht sinkender sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung –, stieg in Niedersachsen die Unterbeschäftigung, während die Arbeitslosenzahlen sanken und die Beschäftigtenzahlen stabil blieben. Die Daten deuten auf breitere wirtschaftliche Anpassungsprozesse in der Region hin.

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