31 January 2026, 11:06

Arbeitslosigkeit steigt im Januar 2026 in Northeim und Göttingen deutlich an

Ein Diagramm, das die insgesamt arbeitslosen Personen, Stellenangebote und Kündigungen zeigt, mit begleitendem Text, der weitere Dateninformationen bereitstellt.

Arbeitslosigkeit steigt im Januar 2026 in Northeim und Göttingen deutlich an

Arbeitslosenzahlen steigen in den Landkreisen Northeim und Göttingen im Januar 2026

Im Januar 2026 sind die Arbeitslosenzahlen in den Landkreisen Northeim und Göttingen angestiegen. Die aktuellen Daten zeigen einen spürbaren Anstieg der Erwerbslosigkeit im Vergleich zum Dezember 2025, auch wenn einige langfristige Trends weiterhin positiv bleiben. Beide Regionen verzeichneten höhere Zahlen von Menschen ohne Arbeit, begleitet von Verschiebungen bei den offenen Stellen und der Unterbeschäftigung.

Im Landkreis Northeim stieg die Zahl der Arbeitslosen im Januar 2026 auf 4.982 – ein Plus von 374 Personen (+8,1 %) gegenüber Dezember 2025. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich auf 6,7 %, was einem Anstieg um 0,5 Prozentpunkte entspricht. Gleichzeitig lag die Unterbeschäftigung – also Menschen, die weniger Stunden arbeiten, als sie möchten, oder in befristeten Jobs tätig sind – bei 18.811, ein Anstieg um 681 (+3,8 %) im Vergleich zum Vormonat, aber ein Rückgang um 1.165 (-5,8 %) im Vergleich zu Januar 2025.

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Auch im größeren Bezirk der Agentur für Arbeit Göttingen nahm die Arbeitslosigkeit zu. Insgesamt waren im Januar 2026 16.287 Menschen ohne Arbeit, 1.114 mehr (+7,3 %) als im Dezember 2025. Trotz dieses monatlichen Anstiegs lag die Zahl um 450 (-2,7 %) niedriger als im Januar 2024. Allein im Landkreis Göttingen waren 11.305 Menschen arbeitslos, ein Plus von 740 (+7,0 %) gegenüber dem Vormonat.

Die Neuanmeldungen für Arbeitslosengeld blieben hoch: 3.186 Personen meldeten sich im Januar neu oder erneut an. Der Arbeitsmarkt sendete jedoch gemischte Signale: Zwar blieben 3.678 Stellen unbesetzt, doch wurden nur 727 neue Arbeitsplätze gemeldet – ein deutlicher Rückgang um 429 (-50,2 %) im Vergleich zu Dezember 2025. Im Vergleich zu Januar 2025 bedeutet dies jedoch einen Anstieg um 95 (+14,7 %).

Die Zahlen für Januar 2026 verdeutlichen einen saisonalen Anstieg der Arbeitslosigkeit in beiden Landkreisen, während langfristige Vergleiche auf leichte Verbesserungen hindeuten. Bei rückläufigen Neuanstellungen, aber einem stabilen Bestand an offenen Stellen bleibt der Arbeitsmarkt weiterhin vor Herausforderungen gestellt. Die Daten spiegeln allgemeine wirtschaftliche Belastungen wider, zeigen aber auch allmähliche Erholungstendenzen in bestimmten Bereichen.