28 April 2026, 09:04

Arbeitgeberpräsident Kampeter wirft Regierung "Handlungsversagen" bei Wirtschaftsreformen vor

Ein detaillierter alter Stadtplan von Weimar, Deutschland, der Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, mit begleitendem Text über die Bevölkerung und Merkmale der Stadt.

Arbeitgeberpräsident Kampeter wirft Regierung "Handlungsversagen" bei Wirtschaftsreformen vor

Steffen Kampeter, Chef der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), hat die Bundesregierung scharf für ihr Versäumnis kritisiert, dringend notwendige Reformen voranzutreiben. Er warnte, dass die deutsche Wirtschaft durch Untätigkeit und steigende Kosten ihre Wettbewerbsfähigkeit einbüßt.

Kampeter warf den Politikern ein "offensichtliches Handlungsversagen" bei zentralen Wirtschaftsreformen vor. Seit den Hartz-IV-Arbeitsmarktreformen habe das Land seine einstige "Arbeitsmoral" verloren und sich in Selbstzufriedenheit eingeigelt, so der Vorwurf. Seine Äußerungen fielen in einem Appell an die Beschäftigten, die Produktivität zu steigern, und an die Unternehmen, stärker auf Innovation zu setzen.

Der BDA-Präsident verwies auf den sinkenden Stellenwert Deutschlands als Wirtschaftsstandort in Europa. Hohe Energiepreise, überbordende Bürokratie und exorbitante Lohnnebenkosten nannte er als zentrale Hindernisse. Besonders die Automobilbranche führte er an: Andere Länder produzierten mittlerweile hochwertige Fahrzeuge und untergrüben damit eine traditionelle deutsche Stärke.

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Kampeter betonte, dass sich Unternehmen zwar auf Produkte und Dienstleistungen konzentrieren müssten, die Politik jedoch in der Pflicht stehe, für steuerliche Rahmenbedingungen und unternehmensfreundliche Bedingungen zu sorgen. Ohne rasche Kurskorrektur drohe Deutschland im globalen Wettbewerb weiter zurückzufallen, warnte er.

Kampeters Aussagen erhöhen den Druck auf die Politik, wirtschaftliche Ineffizienzen abzubauen und die Kosten zu senken. Sein Plädoyer für mehr Produktivität und bessere unternehmerische Rahmenbedingungen spiegelt wachsende Sorgen um die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands wider. Die Debatte über Reformen dürfte in den kommenden Monaten an Fahrt aufnehmen.

Quelle