Antisemitismus-Vorwurf erschüttert Stefan Raabs Comeback bei RTL – und Gil Ofarim steht im Fokus
Antisemitismus-Vorwurf erschüttert Stefan Raabs Comeback bei RTL – und Gil Ofarim steht im Fokus
Eine umstrittene Sketch-Einlage in der Stefan Raab Show hat heftige Kritik ausgelöst, nachdem der jüdische Sänger Gil Ofarim mit antisemitischen Klischees verspottet wurde. Der Vorfall hat die Debatte über Antisemitismus in der deutschen Unterhaltungsbranche neu entfacht – besonders brisant, da Ofarim 2026 später Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! gewann. Der Sender RTL hat die Folge inzwischen von seiner Streaming-Plattform entfernt.
Der anstößige Beitrag wurde während einer 2024er Neuauflage der Stefan Raab Show ausgestrahlt, die RTL zur Steigerung der sinkenden Quoten wiederbelebt hatte. Darin wurde Ofarim als Hochstapler dargestellt, mit 'Witzen' über sein angebliches 'Hochstapler-Gen', das er von 'Onkel Samuel' geerbt habe – eine deutliche Anspielung auf antisemitische Stereotype. Zudem behauptete der Sketch, seine Musik sei 'besonders in der jüdischen Gemeinschaft' erfolgreich.
Die Empörung folgte umgehend. Online entbrannten Diskussionen darüber, warum RTL Ofarim überhaupt zu Ich bin ein Star eingeladen hatte, noch bevor die Show begann. Kritiker warfen dem Sender vor, solche Darstellungen würden antisemitische Verschwörungstheorien schüren und Jüdinnen und Juden zu exotischen Kuriositäten reduzieren. RTL reagierte mit der kompletten Löschung der Folge und einer Stellungnahme, in der es sich von jeglicher Form des Antisemitismus distanzierte.
Der Eklat ereignet sich nach Ofarims eigenen juristischen Problemen: 2021 war er wegen falscher Anschuldigungen gegen einen Leipziger Hotelmitarbeiter – er hatte diesem Antisemitismus vorgeworfen – wegen Verleumdung und Betrugs verurteilt worden. Trotzdem gewann er 2026 das Dschungelcamp, wo er sich im Finale gegen Jill Ofarim und Samira Yavuz durchsetzte.
RTLs schnelle Entfernung des Sketches deutet auf Schadensbegrenzung hin, doch der Fall offenbart die anhaltenden Probleme mit Antisemitismus in deutschen Medien. Zwar sind weder für den Sender noch für Raab langfristige Konsequenzen zu erwarten, doch das Beispiel zeigt, wie Reality-TV schädliche Klischees unter dem Deckmantel der Unterhaltung verharmlost.
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