12 February 2026, 13:35

Andrea Berg übernimmt Führung der Autobahnpolizei Oldenburg mit klarem Sicherheitsplan

Eine Gruppe von Polizisten steht neben einem Auto auf der Straße, mit Verkehrskegeln, einer Barriere, Gras, einer Wand, Laternenpfählen, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Andrea Berg übernimmt Führung der Autobahnpolizei Oldenburg mit klarem Sicherheitsplan

Andrea Berg leitet nun die Autobahnpolizeiinspektion Oldenburg

Die Erste Polizeihauptkommissarin Andrea Berg hat die Leitung der Autobahnpolizeiinspektion Oldenburg übernommen. Die 41-Jährige folgt auf Lena Löhning, die Anfang dieses Jahres zur Polizeiinspektion Vechta wechselte. Bergs Amtsantritt fällt in eine Phase, in der die Behörde ihre Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit auf den wichtigsten Autobahnen der Region weiter vorantreibt.

Berg blickt auf 15 Jahre Führungserfahrung zurück, darunter Einsätze als Zug- und Kompanieführerin bei der Bereitschaftspolizei. Zudem war sie als Pressesprecherin und Referentin für Öffentlichkeitsarbeit beim Polizeipräsidium Oldenburg tätig. Vor ihrer Beförderung arbeitete sie bei der Autobahnpolizei Ahlhorn.

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Ihre neue Position wurde im Rahmen einer feierlichen Amtsübergabe bestätigt, an der Polizeipräsident Andreas Sagehorn, Oberbürgermeister Lars Krause sowie Thomas Weber, Leiter des Polizeikommissariats Oldenburg-Stadt/Ammerland, teilnahmen. Die Inspektion ist zuständig für kritische Abschnitte der Autobahnen A28, A29 und A293, wo Raserei und zu geringer Sicherheitsabstand nach wie vor die häufigsten Unfallursachen darstellen.

Unter der bisherigen Führung konnte die Sicherheit auf diesen Strecken bereits verbessert werden: Zwischen 2021 und 2025 sank die Zahl der Unfälle um 15 Prozent (von 1.248 auf 1.062). Die Anzahl der Verkehrstoten verringerte sich um 22 Prozent, die der Verletzten um 28 Prozent. Die Polizei führt diese Fortschritte auf konsequentere Geschwindigkeitskontrollen und Aufklärungskampagnen zurück.

Berg will diese Entwicklung mit gezielten Kontrollen und präventiven Maßnahmen fortsetzen. Zudem strebt sie eine engere Zusammenarbeit mit Partnern wie der Autobahnmeisterei, dem Zoll, kommunalen Behörden und Hilfsorganisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz an.

Die neue Dienststellenleiterin setzt ihren Schwerpunkt auf die Unfallreduzierung durch Überwachung und Kooperationen. Ihre Erfahrung in Führungspositionen und Öffentlichkeitsarbeit soll die weiteren Sicherheitsverbesserungen unterstützen. Aktuelle Daten der Inspektion zeigen zwar stetige Fortschritte, doch bleiben zusätzliche Anstrengungen notwendig, um die anhaltenden Risiken auf den Autobahnen einzudämmen.