Ahmadiyya-Gemeinde und Nordhorner Polizei stärken Zusammenarbeit für sozialen Zusammenhalt
H.-Dieter HuhnAhmadiyya-Gemeinde und Nordhorner Polizei stärken Zusammenarbeit für sozialen Zusammenhalt
Vertreter der Ahmadiyya Muslim Jamaat-Gemeinde in Nordhorn haben kürzlich mit der örtlichen Polizei zusammengefunden, um die Zusammenarbeit zu vertiefen. Das Treffen fand am 26. März 2026 im Nordhorner Polizeirevier statt, wobei der Austausch vor allem Themen wie Jugendarbeit, Kriminalprävention und sozialen Zusammenhalt umfasste.
An der Begegnung nahmen der Imam der Gemeinde, Jazib Ahmad Aziz, sowie Rizwan Ranjah, der den interreligiösen Dialog leitet, teil. Die Polizeibeamten begrüßten die Delegation im Rahmen ihrer fortlaufenden Bemühungen, das gegenseitige Verständnis zu fördern.
Gastgeberin des Treffens war Frau Bruns, Leiterin des Nordhorner Polizeireviers. Zu den Anwesenden zählte auch Jörg Reurik, Präventionsbeauftragter der Polizei, der sein Fachwissen zu Jugendprogrammen und Strategien der Kriminalprävention einbrachte.
Themen des Gesprächs waren unter anderem Möglichkeiten, junge Menschen einzubinden, gesellschaftliche Verantwortung zu stärken und respektvolles Verhalten zu fördern. Beide Seiten betonten die Bedeutung eines offenen Dialogs zwischen Strafverfolgungsbehörden und religiösen Gemeinschaften.
Die Ahmadiyya-Gemeinde, die die Sadiq-Moschee in der Sachsenstraße betreibt, pflegt seit Langem eine enge Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion Emsland/Grafschaft Bentheim. Zwar wurden keine neuen Projekte angekündigt, doch die Polizei bestätigte, dass der regelmäßige Austausch fortgesetzt wird – mit Fokus auf Prävention und gesellschaftlichem Zusammenhalt.
Die Polizeidirektion bewertete das Treffen als positiven Schritt zur Stärkung der Gemeinschaftsbeziehungen. Künftige Gespräche sollen auf den gemeinsamen Zielen aufbauen, insbesondere in den Bereichen Jugendarbeit und Kriminalprävention. Die Partnerschaft bleibt aktiv, und beide Seiten bekräftigten ihr Engagement für die weitere Zusammenarbeit.
