Agritechnica 2025: Wie viel zahlen Landmaschinenhersteller für ihren Messestand
Mia StollAgritechnica 2025: Wie viel zahlen Landmaschinenhersteller für ihren Messestand
Die Agritechnica 2025 fand vom 9. bis 15. November in Hannover statt. Die Messe zog zwischen 2.700 und 2.819 Aussteller aus bis zu 53 Ländern an, die 23 bis 24 Hallen auf einer Fläche von 394.000 m² füllten. Die Besucher erlebten gut gefüllte Ausstellungsbereiche, in denen Hersteller alles von kompaktem Werkzeug bis hin zu riesigen Maschinen präsentierten.
Die Teilnahme an der Messe war mit hohen Kosten verbunden. Ein einfacher 12-m²-Reihenstand begann bei 3.882 Euro zzgl. Mehrwertsteuer – ohne Bau, Personal oder Logistik. Die günstigste Option war der Außenbereich für Forsttechnik mit 108 Euro pro Quadratmeter.
Große Marken wie John Deere sicherten sich große Flächen: Das Unternehmen belegte rund 10.000 m², wobei allein die Grundmiete etwa 2,6 Millionen Euro betrug. Unter Einbeziehung von Standbau, Personal, Transport und Marketing stieg der Gesamtaufwand auf geschätzte 22,6 Millionen Euro. Umgerechnet entsprachen diese Kosten 3,2 Millionen Euro pro Tag – oder 41.921 Euro pro Minute während der sechstageigen Veranstaltung. Größere Aussteller verhandelten oft individuelle Konditionen, sodass ihre Endkosten von den Standardpreisen abweichen konnten. Öffentliche Aufzeichnungen über die Gesamtausgaben aller Teilnehmer liegen jedoch nicht vor.
Die Agritechnica 2025 festigte ihren Ruf als zentrale Plattform für agrartechnische Innovationen und zog globale Hersteller sowie ein großes Publikum an. Die Dimensionen und Kosten der Messe unterstrichen ihre Bedeutung, wobei führende Unternehmen Millionen investierten, um ihre neuesten Technologien zu präsentieren. Die Veranstalter meldeten ausgebuchte Hallen und bestätigten damit die zentrale Rolle der Messe für die Branche.
