20 Menschen erhalten bei feierlicher Zeremonie die deutsche Staatsbürgerschaft
Ekkehard Scheel20 Menschen erhalten bei feierlicher Zeremonie die deutsche Staatsbürgerschaft
Zwanzig Menschen aus sechs verschiedenen Ländern sind bei einer feierlichen Zeremonie im örtlichen Landkreisamt offiziell zu deutschen Staatsbürgern geworden. Landrat Peter Dreier begrüßte die Neubürger und würdigte den Einsatz und die Entschlossenheit, die hinter ihren individuellen Wegen stecken.
Die neuen Bürgerinnen und Bürger stammen ursprünglich aus Ägypten, Syrien, Polen, Rumänien, dem Kosovo und Bulgarien. Alle hatten die Voraussetzungen für die Einbürgerung erfüllt, darunter Mindestaufenthaltsdauer, Sprachkenntnisse sowie das Bestehen eines Einbürgerungstests.
Während der Veranstaltung sprachen sie einen Eid, in dem sie sich zur Einhaltung der demokratischen Werte und der verfassungsmäßigen Ordnung Deutschlands verpflichteten. Im Anschluss erhielten sie ihre Einbürgerungsurkunden sowie Willkommensmaterialien: ein Schreiben des Landesministers, eine Ausgabe des Grundgesetzes und ein Buch über den Landkreis.
Dreier betonte in seiner Rede die Bedeutung des Moments und verwies sowohl auf die Rechte als auch auf die Pflichten, die mit der Staatsbürgerschaft einhergehen. Gleichzeitig anerkannte er die Herausforderungen, die viele auf ihrem Weg bewältigt hatten – vom Spracherwerb bis hin zur Eingewöhnung in eine neue Kultur.
Die Zeremonie markierte für die Neudeutschen das Ende eines langen Prozesses. Mit ihren Urkunden in der Hand besitzen sie nun alle Rechte deutscher Staatsbürger, darunter das Wahlrecht und den Zugang zu öffentlichen Leistungen. Das Landkreisamt stellte ihnen zudem weitere Hilfsangebote zur Verfügung, um die Integration in ihre neuen Gemeinden zu erleichtern.