15-Jähriger flieht vor Polizei in Salzgitter – Rollerunfall mit Verletzten
Lidia Hartung15-Jähriger flieht vor Polizei in Salzgitter – Rollerunfall mit Verletzten
Ein 15-jähriger Junge verunglückte in Salzgitter mit seinem Roller, als er versuchte, eine Polizeikontrolle zu fliehen. Sowohl er als auch sein Sozius wurden verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Die Beamten hatten den Jugendlichen mit Blaulicht, Martinshorn und Lautsprecherdurchsagen zum Anhalten aufgefordert.
Der Vorfall begann, als der Teenager die Polizei bemerkte und die Flucht ergriff. Beim Ausweichmanöver vor einem vor ihm fahrenden Fahrzeug touchierte er den Bordstein, verlor die Kontrolle und prallte gegen eine Mauer sowie ein parkendes Auto. Beide Insassen wurden vom Roller geschleudert und mussten medizinisch versorgt werden.
Der Junge besaß keinen gültigen Führerschein für den Roller. Die Behörden beschlagnahmten das Fahrzeug später, um es auf nicht genehmigte Umbauten zu überprüfen, die möglicherweise die Geschwindigkeit erhöht hatten. Die Ermittler untersuchen zudem die genauen Ursachen des Unfalls.
Dem Jugendlichen drohen nun Anklagen wegen Fahrens ohne Führerschein, fahrlässiger Körperverletzung und der Beteiligung an einem illegalen Straßenrennen. Die Polizei in Wolfenbüttel bittet Zeugen oder sonstige Betroffene, sich mit Hinweisen zu melden. Der Roller bleibt vorerst in Polizeigewahrsam für eine technische Überprüfung. Die Ermittlungen zum Unfall laufen noch. Bei einer Verurteilung müssen mit schweren Strafen rechnen.
